Mehr Geld, mehr Waffen und mehr Krieg – aber keine Exit-Strategie
Vier Jahre nach Beginn der russischen Invasion ist die EU tiefer in den Krieg um die Ukraine verstrickt denn je. Mittlerweile zahlen die Europäer fast alles, für die Ukrainer nehmen sie sogar neue Schulden auf. Doch eine gemeinsame Strategie steckt nicht dahinter, einen europäischen Friedens-Plan sucht man weiter vergebens.
Dieser Artikel stand zuerst im “Freitag” vom 19.02.26
Es ist noch gar nicht so lange her, da glaubte die Europäische Union fest an einen Sieg der Ukraine. „Kriege werden auf dem Schlachtfeld entschieden“, tönte der frühere EU-Außenvertreter Borrell wenige Monate nach der russischen Invasion 2022. Mit modernen Waffen und harten Sanktionen gegen Russland werde Kiew früher oder später gewinnen, hieß es in Brüssel.
Vier Jahre und unzählige Opfer später ist klar, daß sich Borrell getäuscht hat. Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen, sie muß sich fügen. US-Präsident Trump will eine diplomatische Lösung erzwingen und einen Deal mit Kremlchef Putin machen. Die Europäer sollen die Scherben zusammenkehren und die Zeche zahlen. Oder spielen sie sonst noch eine Rolle?
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. 19 Sanktionspakete hat die EU schon gegen Russland erlassen. 28 Mrd. Euro wurden allein 2025 für Militärhilfe an die Ukraine ausgegeben, weitere 90 Mrd. (davon 60 Mrd. für Militär) sind auf dem Weg. Dafür nimmt Brüssel sogar neue Schulden auf. Doch einer Lösung des Konflikts sind die Europäer keinen Schritt näher gekommen. An Friedensgesprächen nehmen sie bisher auch nicht teil.
Die EU darf zahlen, aber nicht mitreden
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Im neuen, gnadenlosen Spiel der Großmächte scheint Europa zu einer Zuschauerrolle verdammt. Die EU darf zahlen, aber nicht mitreden. Kaja Kallas, die Amtsnachfolgerin von Borrell, gibt sich dennoch kämpferisch. Trump und Putin könnten diesen Konflikt nicht über die Köpfe der Europäer hinweg lösen, sagte die estnische Politikerin bei der Münchener Sicherheitskonferenz.
„Wenn wir einen nachhaltigen Frieden wollen, dann brauchen wir auch Zugeständnisse von russischer Seite“, forderte Kallas. Europa habe viele Hebel, betonte sie. So könne die EU die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland verzögern, um Druck auszuüben. Auch die Nutzung der in Belgien eingefrorenen russischen Vermögenswerte sei eine souveräne europäische Entscheidung.
Pünktlich zum vierten Jahrestag der russischen Invasion wollte die EU ihr 20. Sanktionspaket verabschieden. Es soll den Wirtschaftskrieg gegen Russland ausweiten und die russische „Schattenflotte“ in der Ostsee lahmlegen. Damit wolle man den Druck auf Putin nochmals erhöhen, damit er endlich substantielle Zugeständnisse an die Ukraine macht, heißt es in Brüssel.
Sanktionen haben den Krieg nicht beendet
Allerdings spricht wenig dafür, daß diese Rechnung aufgeht. Die EU hat den Sanktionsdruck ständig erhöht, der Krieg ging trotzdem weiter. An den Verhandlungstisch wurde Putin nicht durch europäische Strafen gegen russische Oligarchen oder Schweizer Schriftsteller wie J. Baud gebracht, sondern von Trump. Doch der verfolgt seine eigene Agenda, ohne oder gar gegen die Europäer.
Der französische Staatschef Macron will das ändern. Er möchte sich nicht länger auf Trump verlassen, sondern einen eigenen Draht zu Putin aufbauen. Deshalb hat er einen Sondergesandten für den Kreml benannt. Italien und Finnland unterstützen diese diplomatische Demarche. Doch Deutschland ist dagegen. Die Zeit sei noch nicht reif, meint Kanzler Merz.
Es ist nicht der einzige Dissens, der die europäische Ukraine-Politik lähmt. Streit gibt es auch über mögliche Sicherheitsgarantien. Macron will nach einem Ende des Krieges französische Truppen in die Ukraine schicken, Merz zögert. Die Ukraine wiederum fordert einen schnellen EU-Beitritt – auch das sei eine Sicherheitsgarantie. Hier stehen Merz und Macron gemeinsam auf der Bremse.
(Die Fortsetzung steht hier )
Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

25. Februar 2026 @ 09:00
“Im neuen, gnadenlosen Spiel der Großmächte scheint Europa zu einer Zuschauerrolle verdammt.”
Dem kann ich nicht zustimmen. Ebenso wenig trifft m.E. zu, dass die EU hier ohne Strategie handelt. Es wird hierzulande jede Menge Geld in Rüstung investiert. Gleichzeitig beschützen die Regierungen und die EU diese Investitionen, indem sie ein Ende des Ukrainekriegs wirksam unterminieren. Nicht zuletzt dadurch, dass sie die Kriegskasse der Ukraine stets aufs neue Auffüllen, sogar mit Finanzierungsmethoden, die für jedweden anderen Zweck immer ein Tabu waren.
Angesichts der sich brutalisierenden imperialen Strategie der USA fährt die EU eine konsequente Linie der bedingsungslosen Westbindung und Unterordnung unter strategische US-Interessen. Z.B. wird am zerstörerischen Zoll-Deal mit den USA selbst dann noch festgehalten, wenn US-Präsident Trump öffentlich verkündet, dass er sich im Zweifel an gar nichts zu halten gedenkt.
All dies trägt alle Merkmale einer Strategie, es hat ein langfristiges Ziel, das mit zielführenden Maßnahmen erreicht werden soll. Das Ziel ist am besten beschrieben mit einem militärischen Keynesianismus gepaart mit imperialer Unterordnung. Davon mag man halten, was man will (ich halte davon garnichts, denn es führt aus ökonomischem Zwang zu Krieg und Vernichtung, aufgrund des Primats der US-Interessen vorzugsweise in Europa), aber es ist eine Strategie, sogar eine sehr wirksame.
Wer das in Zweifel zieht, sollte sich für einen Moment die Frage stellen, was man gegen diese Strategie denn unternehmen kann. Die Reihen der politischen Elite in Europa sind fest geschlossen, bis auf ein paar Ausreißer, deren Kampfgewicht aber allenfalls dafür reicht, das 20. Sanktionspaket zu verzögern. Selbst wenn der Krieg in der Ukraine endet, endet damit noch lange nicht das europäische Rüstungsprogramm, das wird gerade gegen solche “unerwünschte Szenarien” abgesichert mit der aus allen Lautsprechern verkündeten Parole, der Russe würde demnächst vor Berlin und Paris stehen. Und die imperiale Unterordnung des Vasallenstaates EU unter die Interessen der USA wird dadurch abgesichert, dass jede erdenkliche Brücke hin zu einer Wiederannäherung an Russland vorsorglich abgerissen wird (verbrannte Erde Politik). All dies wird flankiert, durch eine hermetisch abgeriegelte Berichterstattung in den großen Medien, die jede nüchterne Analyse mit dem bloßen Risiko abweichender Ergebnisse a priori unmöglich macht sowie durch eine Zensurkampagne, die den meisten Potentaten der “unfreien Welt” die Neidtränen in die Augen treibt.
Der einzige Weg, der aus diesem Schlamassel wieder herausführt, ist m.E. ein grandioses Scheitern und ein anschließender Kollaps der EU. Dass kann allerdings allzu leicht die Gestalt eines verheerenden Krieges annehmen. und es kann sich Jahre bis Jahrzehnte hinziehen. Es kann aber auch ausbleiben.
Also wo bitte ist das keine Strategie? Wo ist da “Europa zu einer Zuschauerrolle verdammt”? All dies ist von den europäischen Führungseliten gemacht, gewollt und gelenkt.
25. Februar 2026 @ 09:35
@Stef:
Ich kann Ihrer Analyse nur beipflichten. Die Strategie ist allein dadurch erkennbar, dass die EU bei jeder sich anbietenden Wegkreuzung seit vielen Jahren konsequent IMMER den Weg der Eskalation beschritten hat. Mit Trump wurde die Abstimmung mit den USA schwieriger, aber das Ergebnis ist, dass der Krieg erst gestoppt werden darf, wenn die Ukraine alle besetzten Gebiete zurückerobert hat, inklusive Krim. Die militärische Rückeroberung der Krim war seit 2014 geplant, und dieser Plan stand bisher allen Friedensbemühungen im Weg.
Ja, die westlichen Eliten haben ihre Strategie klar offengelegt: 1) Bedingungslose Unterstützung der Ukraine, 2) massive Aufrüstung und 3) vernichtende Schwächung Russlands. Diese Strategie hat sich bereits 2008 abgezeichnet und ab 2014 als Standardpolitik verfestigt.
Die EU und UK wollen einen Siegfrieden. Daran besteht nicht der geringste Zweifel.
25. Februar 2026 @ 10:03
Bei der Zuschauerrolle geht es um die Verhandlungen um die Ukraine, aber auch um Gaza, Venezuela und Iran – das “gnadenlose Spiel der Großmächte”.
Wo ist da eine aktive Rolle der EU? Wo ist die “Grand Strategy”? Es gibt sich nicht, die EUropäer spielen keine Rolle (mehr).
25. Februar 2026 @ 10:55
@ebo:
Gegenfragen: Was gab es bei Gaza zu verhandeln? Die EU unter deutscher Führung steht hinter Israel. Was gab es bei Venezuela zu verhandeln? Die EU unterstützt die Gefangennahme Maduros. Was gibt es beim Iran zu verhandeln? Die EU unterstützt die Opposition vorbehaltlos, wie die USA. Was gibt es bei der Ukraine zu verhandeln? Die EU stellt sich bedingungslos hinter die Politik Selenskis, der sich hinter die imperialistische Politik der USA stellt.
Wenn die Strategie der USA zur Strategie der EU passt, passt Zuschauen zur Strategie der EU, oder nicht?
25. Februar 2026 @ 11:56
Verhandeln kann man immer, wenn man Verhandlungsmasse hat.
In Nahost und Iran hatte die EU das mal, nach dem Irakkrieg hat sie die Verhandlungen über das Atomabkommen angestoßen. Obama hat sich angeschlossen, Trump I. hat alles torpediert, Trump II. schießt zusammen mit Netanjah den Nahen Osten kurz und klein. Bis Herbst hatte die Eu noch wenigstens einen Platz am Verhandlungstisch, damit ist es nun auch vorbei. Jetzt fährt die Hälfte der EUropäer zu Trumps “Friedensrat” 🙂
In der Ukraine ist es offensichtlich komplizierter. Da die EU eben KEINE Strategie hat, lässt sie Selenskyj freie Hand. Der hat allerdings durchaus andere Interessen als Trump…
Imperialismus funktioniert eben nicht so einfach, wie man sich das vielleicht denkt, selbst Trumps Politik ist voller Widersprüche…
25. Februar 2026 @ 12:31
@ ebo:
“Verhandeln kann man immer, wenn man Verhandlungsmasse hat.”
Verhandeln muss man aber auch wollen – im Fall der Ukraine (oder Venezuela oder aktuell auch Kuba) will die EU das doch gar nicht (im Gegenteil, es wird alles dafür getan, Verhandlungen zu torpedieren – siehe zuletzt Überflugsrechte), und im Fall Gaza und Iran kann sie gar nicht wollen, weil Israel involviert ist und die EU selbst sich nicht einig über ihre eigene Position. Allein Deutschland (neben Ungarn) würde niemals gegen Israels Position votieren, da macht man sich lieber zu Komplizen von Kriegsverbrechen.
25. Februar 2026 @ 12:52
@ebo:
“In der Ukraine ist es offensichtlich komplizierter. Da die EU eben KEINE Strategie hat, lässt sie Selenskyj freie Hand.”
Man kann das auch so sehen. In diesem Fall wären Absprachen zwischen Selenski und der EU überflüssig. Die Evidenz zeigt jedoch, dass sich die EU und Selenski seit Jahren sehr eng und laufend absprechen, auch im Rahmen der NATO. Warum tun sie das, wenn Selenski freie Hand hat und die EU keine Strategie? Will die EU einfach nur über Selenskis Pläne informiert werden? Nein, sie will auf das Geschehen Einfluss nehmen und sicherstellen, dass ihre gemeinsame Strategie Erfolg hat. Die EU sagt es doch immer wieder ganz deutlich: Die Ukraine verteidige die Sicherheit und die Freiheit Europas. Daraus folgt die strategische Beteiligung der EU im Krieg.
25. Februar 2026 @ 18:01
Sie sprechen darüber, wie die EU der Ukraine helfen kann, sich zu verteidigen und Russland zu schwächen. Da die USA raus sind und die Ukraine rein will (in die EU), gibt es verdammt viel zu tun… Hingegen wird offenbar nicht darüber gesprochen, wo die Grenzen dieses Krieges sind, und was nicht geht (z.B. Angriffe auf Nordstream oder Druschba). Es heißt nicht zufällig “Whatever it takes” und Slava Ukraini”. Eine Strategie ist das nicht, sondern ein Stellvertreterkrieg ohne Sinn und Verstand. Hätte die EU eine Strategie, dann hätte sie Selenskyj längst gesagt, wo der Hammer hängt…
25. Februar 2026 @ 19:04
@ebo:
“Stellvertreterkrieg ohne Sinn und Verstand.”
Da bin ich ganz bei Ihnen. So gesehen ist es im Grunde genommen unerheblich, ob man das “eine Strategie” nennt oder “keine Strategie”. Ein Desaster ist ein Desaster, mit oder ohne Strategie.
Die Russen müssen den Krieg sehr bald beenden. Egal, ob mit weisser Fahne oder mit schockierender Gewalt. Selenski muss zum Schweigen gebracht werden, sonst wird er die halbe Welt in den Abgrund reissen.
24. Februar 2026 @ 22:32
Und heute hat sich Selenskyj in die EU-Gesetzgebung eingemischt, indem er Gesetze forderte, die es der EU erlaubten, russische Tanker aufzubringen.
Der Mann tut wirklich alles, um die EU aktiv militärisch in diesen Krieg hineinzuziehen und damit endlich den dritten Weltkrieg auszulösen…
24. Februar 2026 @ 18:42
“Die Zeit sei noch nicht reif, meint Kanzler Merz.”
Mir scheint eher, dass es an rein menschlicher und intellektueller Reife bei den Protagonisten fehlt. Und ich habe sogar Bedenken, dass sich so eine Reife, wie sie sich z.B., neben allen auch vorhandenen Fehlern, bei solchen Persönlichkeiten wie Brandt oder auch Kennedy seinerzeit eingestellt hatte, bei den derzeitigen verbohrten Abrissbirnen jemals einstellen wird.
24. Februar 2026 @ 18:35
Die Strategen sind Putin und Trump plus Präsident Xi, die Europäer dazwischen sind nur Taktierer, und die Ukraine ist nur ein Bauernopfer und bestenfalls ein Faustpfand! Warum? Weil es um die historische Ausrichtung hin zu einer multipolaren Ordnung geht! Dabei spielt die EU als Macht keine Rolle weil sie nicht nur nicht integriert genug ist, sondern im Gegenteil nur desintegriert agiert! Und, analog zur NATO, ist die EU ohne die USA als Mitglied zu schwach als dass sie ein Machtfaktor sein könnte, und von den USA zu Abhängig als dass sie die NATO allein betreiben könnte!
24. Februar 2026 @ 17:30
“Doch eine gemeinsame Strategie steckt nicht dahinter, einen europäischen Friedens-Plan sucht man weiter vergebens.”
Ich würde diesem Befund widersprechen. Die Strategie besteht seit 2008 darin, die antirussische Ukraine kontinuierlich und zunehmend zu unterstützen, zu bewaffnen und Russland zu schwächen. Das ist der rote Faden in diesem Konflikt. Weil dieser Strategie bisher nicht der erwünschte Erfolg beschieden war, wird sie einfach immer weiter amplifiziert. Das Ziel dieser Strategie ist ein kastriertes und kaputtes Russland, das dem rohstoffhungrigen Westen nichts mehr entgegenzusetzen hat.
Man kann das für eine abwegige und bescheuerte Strategie halten, aber es ist eine Strategie. Sie sucht die Konfrontation, den Konflikt und den Krieg. Frieden ist in dieser Strategie nicht vorgesehen. Das wusste auch Selenski vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an.
Er wusste es, denn er wollte die Krim zurückerobern.
24. Februar 2026 @ 18:36
Nun ja, Deutschland und Frankreich haben beim Nato-Gipfel 2008 Nein gesagt. Nach 2014 gab es zwar erste EU-Sanktionen gegen Russland, doch Nordstream wurde weiter gebaut. Die von Ihnen beschriebene Strategie wurde womöglich von den USA, dem UK und den Neocons in Europa verfolgt, aber nicht von der EU als Ganzes.
Auch jetzt kann ich als professioneller EU-Watcher weder eine militärische noch eine politische Strategie entdecken: Darin bin ich mir mit kritischen Experten wie Varwick einig 🙂 Das macht die Sache aber nicht besser, da die EU im Zweifel immer von Selenskyj folgt, der selbst unter Einfluß der Ultras steht…
24. Februar 2026 @ 19:14
Prof. Jeffrey Sachs sprach gestern mit Glenn Diesen zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs. Achten Sie auf seine Bemerkungen zur Rolle Deutschlands in diesem Konflikt. Laut Sachs spielt Merkel die Schlüsselrolle in diesem Konflikt, weil sie sich der Konfrontationsstrategie der Neocons schon sehr bald anschloss. Gleichzeitig wollte sie die deutsche Industrie fördern mit billigem russischem Gas, bekanntlich gegen den Widerstand der USA, der Ukraine, der Polen und der Balten. Die EU als Ganzes wiederum sah den Vorteil einer prosperierenden deutschen Wirtschaft, denn die meisten EU-Länder waren und sind Nettoempfänger. Man hat Deutschlands Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zähneknirschend geduldet, weil man indirekt profitierte. Das hat Merkel aber nicht daran gehindert, auf der politischen Ebene weiter die Konfrontation mit Russland zu suchen. Sie wissen ja, wie sie später über die Minsker Abkommen gesprochen hat.
Meine Diagnose: Deutschland ist in EUropa der Hauptverantwortliche für die Eskalation des Konfliktes mit Russland. Inzwischen wertet Russland das UK als größten Feind, doch danach kommt garantiert Deutschland.
Lohnt sich, kurz reinzuhören:
https://www.youtube.com/watch?v=h7WmEAu87WE
24. Februar 2026 @ 19:25
UK hat in Europa die Hauptrolle gespielt, wie schon im Irakkrieg. Deutschland war noch unter Scholz eher zögerlich, auf Neocon-Linie lagen nur die Grünen.
Was Merkel betrifft: Ihre Russland-Politik war von Wirtschaftsinteressen bestimmt, ähnlich wie gegenüber China. Eine Strategie kann ich da nicht erkennen.
24. Februar 2026 @ 21:47
@Guido B.
@ebo
Es gibt keine erkennbare Strategie! Es verhält sich wie mit der „unsichtbaren Hand“ die auch unsichtbar ist weil es sie nicht gibt!
Die USA und UK hegten ideologische Absichten, Russland (und China) verfolgten politische Ziele! Darin liegt der strategische Unterschied!
Der Entwurf (datiert 17.22.‘21) Russlands zu einem zukünftigen Sicherheitsabkommen mit den USA belegt dies einerseits, die Ablehnung der USA (Biden/NATO) andererseits!
(Für China beachte man den strategisch diplomatischen Vorstoß: „China’s Position on the Political Settlement of the Ukraine Crisis“,24.02.‘23, der vom sog. Westen schlicht ignoriert wurde!)