Gefahr im Verzuge: Platzt das 20. Sanktionspaket?
Eigentlich soll das 20. Sanktionspaket gegen Russland in der nächsten Woche kommen, zum 4. Jahrestag der Invasion in die Ukraine. Doch nun gibt es Widerstand.
Griechenland fordert, das geplante Verbot von Schiffsdienstleistungen in der Ostsee und im Mittelmeer vorerst auszuklammern und die Strafmaßnahme mit den G7-Staaten zu koordinieren.
Auch Italien und Spanien haben offenbar Einwände. Dabei geht es um die neuen EU-Sanktionen gegen Häfen in Drittstaaten und eine Bank auf Kuba.
Der Widerstand ist so groß, daß nicht mehr klar ist, ob die EU-Außenminister wie geplant am kommenden Montag grünes Licht geben. Deutschland will jedoch weiter Druck machen.
Dabei ist das neue “Paket” nicht nur umstritten, sondern auch brandgefährlich.
Es kann nämlich zu einer Konfrontation mit Russland auf hoher See führen. Das Verbot von Schiffsdienstleistungen bedeutet in der Praxis, daß sogar die Versorgung von Tankern mit Lebensmitteln verboten werden soll!
Die USA und andere G7-Staaten tragen diese extreme Maßnahme bisher nicht mit. Sie bedeutet de facto das Ende des gemeinsam vereinbarten Ölpreis-Deckels und den Übergang zu einem Embargo auf russisches Öl.
Deutschland und andere EU-Länder sehen eine Zustimmung der G7 jedoch nicht als notwendige Bedingung, die EU-Kommission in Brüssel plant schon einen Alleingang…
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20. Februar 2026 @ 00:43
“Es kann nämlich zu einer Konfrontation mit Russland auf hoher See führen. ”
Wer es noch nicht begriffen hat:
Die EU will diesen Krieg mit Russland, unbedingt – aber es muss natürlich wieder so aussehen, als habe Russland ihn begonnen: deshalb wird per Sanktionspaketen eskaliert, bis Russland einfach reagieren muss! Damit dann auch ganz in der Tradition des Ukrainekriegs dieser in Brüssel so sehr gewollte EU-Krieg gegen Russland wieder als “unprovozierter ” Angriffskrieg Russlands den eigenen Bürgern verkauft werden kann und alle EU-Staaten auch aufgrund der Beistandsverpflichtung mitmachen müssen…
20. Februar 2026 @ 09:31
@KK
“Wer es noch nicht begriffen hat:
Die EU will diesen Krieg mit Russland, unbedingt – aber es muss natürlich wieder so aussehen, als habe Russland ihn begonnen: deshalb wird per Sanktionspaketen eskaliert, bis Russland einfach reagieren muss!” FACK! * hackenklapp *
Grds.:
Derweil können die USA ihren bisher 64-jährigen Krieg, ja Krieg, gegen Kuba weiterführen – fällt ja auch weiterhin nicht auf – und wegen Epstein und der mit Kompromat vermutlich übervollen Safes beim FSB einen weiteren gegen den Iran beginnen, gaaanz friedensnobelpreismäßig. Da hat Russland aber gesagt (sowohl wg Iran als auch wg Kuba sowie wg der “Schatten…”): “Das geht dann doch zu weit, wir überlegen uns was!” Mein Tipp: Das läuft wie mit der Ukraine: Die Führungsmacht des Wertewesten® schickt wieder seine Vasallen vor (Ukraine = D + EU, Iran = Israel und dann “hilft” die USA).
Vllt. gibt’s doch noch Neuigkeiten die dem Herrn in Washington DC endlich in den eigentlichen Mittelpunkt rücken? Nicht er ist der Mittelpunkt, das Reich des Orcus ist dieser!
19. Februar 2026 @ 19:39
Wenn das kommende Sanktionspaket “platzt, nämen wir einfach das nächste.
19. Februar 2026 @ 19:17
Scott Ritter, Paul Craig Roberts, Douglas Macgregor und natürlich Jeffrey Sachs sprechen Wahrheiten aus, die unsere ehrenwerten Führer (-innen) nicht hören wollen. Ja, die sind raus aus der Maschine, die sie einst unterstützten, und sprechen vermutlich deshalb die Wahrheit. Uns Kindern hat man damals immer wieder gesagt: “Wer nicht hören will, muss fühlen”. In der Regel hörten wir, und das Miteinander ging weiter. Auf welcher Entwicklungsstufe befinden sich Kallas, vdL, Merz, Starmer, Macron und auch Meloni? Derweil werden vom “Arbeiterführer” Starmer wohl über 20000 Beweise für Vergehen in Zusammenhang mit Epstein einfach mal gelöscht. Kann die Menschheit mit solchen Leuten als Führungspersönlichkeiten überhaupt überleben?
19. Februar 2026 @ 18:40
Ich warte einstweilen immer noch darauf von der Blase in Brüssel, Berlin oder sonst wo in der EU zu erfahren was der hysterische Sanktionismus die Wirtschaft in Europa kostet, von Sanktionspaket 1 bis 19!!!
19. Februar 2026 @ 17:55
Dies ist ein Schuss ins Herz. Eine direkte Konfrontation mit Russland. Das Bestreben Großbritanniens und mehrerer NATO-Staaten, russische Frachtschiffe in internationalen Gewässern zu jagen, könnte verheerende Folgen haben.
Die freie Schifffahrt ist durch internationales Seerecht geschützt, und Eingriffe in dieses Recht bergen das Risiko einer ernsthaften Eskalation. Brüssel ist sich dessen bewusst und versucht, eine Art Vorwand zu finden und diesen schriftlich zu untermauern, um seinen Aktionen zumindest den Anschein von Rechtmäßigkeit zu verleihen.
Bedeutende russische Marinekräfte werden vor Ort sein, „bereit, die Jagdbegeisterung westlicher Seeräuber zu dämpfen“.
19. Februar 2026 @ 23:00
Mögen den russischen Worten russische Taten folgen. Anders kapieren es die selbstverliebten Idioten in Brüssel nicht.