Fake News – nun auch aus Brüssel?

Bereits seit über einem Jahr versuchen EU-Experten, russische Propaganda aufzudecken. Doch nun macht die Brüsseler PR-Zelle namens STRATCOM EAST selbst Propaganda – mit Merkel.

Die Kanzlerin sei bereits im vergangenen Jahr insbesondere wegen ihrer Flüchtlingspolitik ins Visier des von Moskau gesteuerten Medienfeldzugs geraten, erklärte ein EU-Vertreter nach Angaben von AFP.

Vor der Bundestagswahl müsse die Kanzlerin mit weiteren Attacken rechnen. Auch Frankreich und die Niederlande, wo in diesem Jahr ebenfalls Wahlen anstehen, seien mutmaßliche Ziele einer russischen Desinformationskampagne.

Als Quelle für diesen und weitere Berichte dient aber nur der ominöse “EU-Vertreter”. Namen gibt es keine, Belege auch nicht. Wenn man bei STRATCOM EAST nachforscht, heißt es, deren Erkenntnisse seien “keine EU-Position”.

Und schlägt man dann im letzten Newsletter nach, der sich auf Deutschland konzentriert, dann findet man nicht etwa russische Propaganda gegen Merkel, sondern eine Verweis auf eine Breitbart-Story!

Kurz: Die Behauptungen des “EU-Vertreters” werden durch nichts belegt. Es dürfte ihm auch schwer fallen – denn die meisten Fake News über die EU und Merkel kommen gar nicht aus Russland…

 

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