Zypern: es ist alles noch schlimmer

Die Wirtschaft auf Zypern könnte in diesem Jahr um mehr als 10 Prozent einbrechen. Dies sagte Finanzminister Georgiades nach Angaben des Fachdienstes „EUbusiness“.

Damit wären die Folgen der „Rettung“ noch schlimmer als erwartet. Der IWF geht mit einem Rückgang der Wirtschaftsleisutng um 8,7 Prozent aus. Selbst das wäre ein Negativ-Rekord für die Eurozone.

Zuvor war bekannt geworden, dass das Problem der Geldwäsche auf Zypern nicht gelöst ist. Offenbar wissen die Banken nicht einmal, wer ihre Kunden sind, heißt es in einem Bericht des Europarats.

Ein klarer Fall für die EU- und Euro-Chefs, sollte man meinen. Doch bei ihrem Gipfeltreffen heute in Brüssel wollen Merkel & Co. mit der Eurokrise nichts zu tun haben. Man setzt lieber auf Abschreckung denn auf Abhilfe. – Mehr zum Thema hier