Nordstream: Stecken Scholz und Biden unter einer Decke?
Das Attentat auf Nordstream ist immer noch nicht aufgeklärt, die letzten Enthüllungen über „pro-ukrainische“ Täter wurden von Präsident Selenskyj als „lächerlich“ zurückgewiesen. Die Leaks seien ein Ablenkungsmanöver, behauptet nun der berühmte amerikanische Journalist S. Hersh.
Der Plan für das „Cover-Up“ sei beim Besuch von Kanzler Scholz Scholz in Washington vor zwei Wochen besprochen worden, so Hersh. Man habe den US-Geheimdienst CIA gebeten, eine andere Version zur Hersh-Story zu entwickeln und die deutschen Dienste zu beteiligen.
Wenn das stimmt, wäre es ein Hammer. Dann stünde Scholz nämlich unter einer Decke mit Biden! Und das in einer Angelegenheit, die unmittelbar deutsche und europäische Wirtschafts-Interessen betrifft und durchaus als Kriegsverbrechen bezeichnet werden kann!
Leider fehlen für das „Cover-up“ die Beweise. Hersh beruft sich zwar auf eine Quelle mit Zugang zu „diplomatischen Diensten“:
I was told by someone with access to diplomatic intelligence that there was a discussion of the pipeline exposé and, as a result, certain elements in the Central Intelligence Agency were asked to prepare a cover story in collaboration with German intelligence that would provide the American and German press with an alternative version for the destruction of Nord Stream 2
S. Hershs Blog
Doch überprüfen lässt sich das nicht. Für Hershs These spricht, dass die „New York Times“ und die „Zeit“ fast zeitgleich berichteten – unter Berufung auf amerikanische und deutsche Geheimdienste. Doch was Scholz und Biden wirklich besprachen, wissen wir nicht.
Klar scheint nur, dass niemand wirklich an Aufklärung interessiert ist. Die Verwirrung ist größer denn je, die Vertuschung geht weiter…
Siehe auch „Wie das Nordstream-Attentat vertuscht wird (IV): Leaks, die Verwirrung stiften“
P.S. Russland, China, Mexiko und andere Länder haben übrigens Aufklärung des Nordstream-Attentats gefordert. In vielen Ländern kauft man die Stories von russischen oder „pro-ukrainischen“ Tätern nicht…
KK
24. März 2023 @ 19:04
Dänemark habe offenbar in der Nähe des Explosionsorts einen Gegenstand gefunden und – aufgemerkt – Russland zur Bergung eingeladen; ganz neue Töne:
https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/nord-stream-daenemark-findet-mysterioesen-gegenstand-auf-dem-meeresgrund-li.331224
Wenn es nicht wieder ein Beitrag zum Thema “tarnen, täuschen und verpissen” ist und das “Objekt” dort extra zwecks weiterer Vertuschung nachträglich platziert wurde…
KK
24. März 2023 @ 14:06
1., „Es war ein Anschlag, aber vielleicht auch nur Sachbeschädigung. Die Pipeline gehört nicht Deutschland, sondern Privatfirmen.“
Es war ein Sabotageakt gegen ein „für die Gesamtwirtschaft wichtigen Unternehmens“ (iSv §87 Abs. 2 Nr. 2 StGB) – und damit eine Straftat nach § 87 StGB und damit entsprechend der Systematik des StGB ein „Akt zur Gefährdung des demokratischen Rechtsstaats“.
2. „Und es gilt die Unschuldsvermutung“
Da die USA in Person ihres Präsidenten diese Tat für den Fall eines russischen Angriffs ja öffentlich in Anwesenheit des Bundeskanzlers angekündigt hatten ein eher schwaches Argument.
Und es wäre ja auch nicht das erste Mal, dass die USA eine Pipeline aus Russland (1982 noch Sowjetunion) mittels Explosion sabottiert hätten:
https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/1583660/cia-verursachte-mittels-software-pipeline-explosion-in-sowjetunion-1982
Auch die einschlägige Vorbelastung spricht eher gegen eine unschuldige USA.
Die Unschuldsvermutung gilt daher vorrangig erst einmal für alle anderen vom Hauptverdächtigen ins Spiel gebrachten Täter…