Rezession wird zum Risiko für von der Leyen

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal geschrumpft, im dritten sah es kaum besser aus. Rutscht das größte EU-Land in die ? Eine Überraschung wäre das nicht; von der Leyen muss umsteuern.

Denn die Warnsignale häufen sich – schon seit Monaten. Harter , US-Strafzölle und Handelskrieg sind nur einige Stichworte, die Investoren verunsichern und den Export belasten.

Hinzu kommt noch die “Politik der schwarzen Null”, an der SPD-Finanzminister Olaf Schulz stur festhält – und die “Governance” der Eurozone, die beide Augen vor den Risiken verschließt.

Wirtschaftskommissar Pierre warnt zwar schon länger vor wachsenden Risiken – doch gegengesteuert hat die EU nicht. Das rächt sich – auch die Eurozone wuchs nur um 0,2 Prozent.

Besserung ist nicht in Sicht – im Gegenteil. Das “Handelsblatt” sieht schon “das Ende des zehnjährigen Booms” drohe eine “technische Rezession”.

Wer diesen Blog regelmäßig liest, wird von alldem nicht überrascht sein. Schließlich haben wir schon im Februar vor der “kommenden Krise” gewarnt – und auch danach nicht nachgelassen.

Hier eine Übersicht der passenden Blogposts:

Eine der ersten Aufgaben der neuen EU-Kommission unter Ursula von der Leyen wird es nun sein, das Ruder herumzuwerfen und endlich wieder eine expansive Fiskalpolitik zuzulassen.

Leider versteht die CDU-Politikerin nicht viel von Wirtschaft – und wer glaubt schon, dass sie als erste an den sakrosankten deutschen Fiskalregeln für die Eurozone rütteln wird?

Siehe auch “Wunderwaffe von der Leyen?”