Samaras, Varoufakis – und Schulz?

Das OXI beim Greferendum hat schon zwei prominente Opfer gefordert. Erst erklärte Kanzlerin Merkels Liebling Samaras seinen Rücktritt, dann ihr ärgster Feind Varoufakis.

Der griechische Ex-Premier Samaras ist mit seinem Appell zum “Ja” auf ganzer Linie gescheitert. Merkel hat nun keinen konservativen Buddy mehr in Griechenland. So ein Pech aber auch…

Varoufakis hingegen macht den Weg frei für eine Verhandlungslösung. Sein Rücktritt beweist, dass es der griechischen Linksregierung ernst ist mit dem Versuch, einen besseren Deal zu finden.

Nun wäre eigentlich Brüssel an der Reihe. Hier gibt es schließlich auch einige Hardliner, die einer Einigung im Weg stehen. Besonders exponiert: Parlamentspräsident Schulz, der Dauer-Talker.

Mit seiner Forderung, den griechischen Premier Tsipras zu entmachten und eine nicht gewählte Technokraten-Regierung einzusetzen, sieht er heute verdammt alt (und undemokratisch) aus.

Ob Schulz nun auch so weise ist wie Varoufakis? Ein paar EU-Abgeordnete haben schon seinen Rücktritt gefordert. Einen Vorteil hätte es: Schulz könnte sich endlich um seine SPD-Karriere kümmern! Motto: “Siggi muss weg!”

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