6 Comments

  1. Monika
    27. April 2025 @ 20:23

    Feindseligkeit – Russophobie – und der gefallene Erzengel Putin sind der überlebensnotwendige Kitt für Europa, um die „Gemeinschaft“ zu retten. „Peace shatters the EU“. Italien am Abdriften hindern, „to regimecheange“ Ungarn, Slowakei und weitere Wackelkandidaten wie Rumänien, evtl. GB wieder in die EU reintegrieren, dazu muss die EU „Zeit kaufen“. Das macht sie mit den Ukrainehilfen, die Ukraine und ihre Menschen werden achselzuckend geopfert. „Ist ja für ne gute Sache…“
    Der Ukrainekrieg wird weitergehen bis Trumps Amtszeit „ausgesessen“ ist. Mit etwas Kriegsglück, implodiert Trumps Macht schon zu den midterms. wirtschafts“wissenschaftlichen“ Annnahmen der Neocons.
    Singen wir mit Axel Prahl Polonaise International …Tanzt, Kinder tanzt, tanzt auf dem Vulkan…
    (Mein Fazit aus 30 Minuten The Duran)

    • european
      27. April 2025 @ 21:49

      @Monika

      Sehr gut zusammengefasst. Die beiden sind sowieso sehr gut aber dieser Podcast fügt wirklich alles zusammen. Auf einmal ergibt das Sinnlose einen Sinn.

      Der Ukrainekrieg als Überlebenselexier.

  2. european
    26. April 2025 @ 20:10

    The Duran haben heute einen sehr interessanten Podcast über den Ukrainekrieg veröffentlicht und sehr einleuchtend erklärt, warum die EU und UK den Ukrainekrieg bzw. Russland so dringend für das eigene politische Überleben benötigen.

    https://youtu.be/uA4duCsYq-o?feature=shared

    Wieder einmal sehr hörenswert.

    • Helmut Höft
      27. April 2025 @ 09:34

      @european
      Danke für’s Link. Putin als Passepartout! „Raffinierte“ Idee! mC

  3. Reykjavik
    26. April 2025 @ 17:38

    Es ist nicht nur die Möglichkeit eines Revanchekriegs… eine bis auf die Zähne bewaffnete, aggressiv geführte Ukraine ist auch eine Bedrohung für alle ihre Nachbarländer. Ich habe mit Erstaunen verfolgt, wie die politisch-militärische Führung der Ukraine in den letzten 3 Jahren Ungarn, einem NATO -Mitglied mehrfach mit Einmarsch gedroht hat. Dann ist da auch noch die tabuisierte Frage der verschwundenen schweren Waffen, wohl im Wert von etlichen Milliarden Euro.
    Nicht nur echter, auch sozialer Sprengstoff ist noch reichlich vorhanden, z.B. werden die Minderheiten in ihren Rechten – einer der Auslöser des Krieges – weiterhin übelst unterdrückt. Weiterhin sind agressive, ultranationale Kräfte in der Politik dominant, was zu der von KK erwähnten Option eines Revanchekriegs führt.
    Der Krieg ist eine Katastrophe, aber auch der Frieden in der Ukraine wird kein Paradies sein. Auch nicht für die EU.

  4. KK
    26. April 2025 @ 13:07

    Ja, in Berlin weiss man ja schliesslich aus eigener hiostorischer Erfahrung, wie der Unterlegene mit einem Diktatfrieden umgehen könnte…
    Deshalb war es von vornherein ein Fehler, die Ukraine bis an die Zähne zu bewaffnen – und das weiterhin zu tun. Die entsprechenden Kreise in der Ukraine – und es gibt sie reichlich an einflussreichen Stellen – könnten (dem Vorbild Groeners und von Seeckts folgend) ab dem Tag der Unterzeichnung mit den Vorbereitungen für einen Revanchekrieg beginnen. Truppen von NAhTOd-Mitgliedern wie Frankreich, UK oder Polen im Land wären der GAU, weil für die Revanchisten die beste Garantie, diese NAhTOd von vorherein in die Planspiele um einen solchen Krieg auf ihrer Seite einzubeziehen…

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