Korruption: Nun rückt Selenskyjs Stabschef Jermak in den Fokus
Der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Selenskyj, Jermak, wurde schon lange der Korruption verdächtigt. Trotz laufender Ermittlungen durfte er in der vergangenen Woche an den Beratungen zum umstrittenen Friedensplan für die Ukraine in Genf teilnehmen. Nun haben Korruptionsermittler sein Büro und seine Wohnung in Kiew durchsucht.
Die Durchsuchungen seien genehmigt und stünden im Zusammenhang mit einer nicht näher bezeichneten Untersuchung, teilten das Nationale Anti-Korruptionsbüro der Ukraine (Nabu) und die Spezialisierte Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft (Sapo) mit.
Anfang des Monats hatten beide Behörden eine weitreichende Untersuchung zu einem mutmaßlichen Schmiergeldsystem beim staatlichen Atomenergiekonzern Energoatom aufgedeckt – es ging um rund 87 Millionen Euro.
Abgeordnete der Opposition und einige Mitglieder von Selenskyjs eigener Partei Diener des Volkes hatten daraufhin Jermaks Entlassung gefordert.
Selenskyj stellte sich jedoch hinter seinen Stabschef. Nun dürfte der Präsident selbst in die Schusslinie geraten – und das kurz vor einer geplanten Reise zu US-Präsident Trump in Washington.
Das ist auch pikant für die EU, denn sie stützt ihre gesamte Ukraine-Politik auf Selenskyj und Jermak. Zudem zahlt sie immer wieder Milliarden-Hilfen an Kiew aus – trotz des krassen Korruptions-Verdachts…
Siehe auch Neuer Korruptionsskandal – Selenskyj unter Druck. Mehr News aus der Ukraine hier
P.S. Die EU-Kommission sieht auch noch in diesem Skandal das Positive: Die Durchsuchungen zeigten, daß die Anti-Korruptions-Behörden in der Ukraine gut arbeiteten. That’s all 🙂

european
29. November 2025 @ 13:32
Die hohe Korruption der Ukraine ist ja nicht neu. Es durfte nur nicht darüber gesprochen werden, nachdem der Krieg begonnen hatte.
M.E. nähern wir uns einem Regime-Change in der Ukraine, wie es Colonel Wilkerson in seinem Interview mit actVism München vor 8 Tagen ausgeführt hat. Selenskyj wird verschwinden, entweder abgesetzt oder aber tot sein. „There will be no Selenskyj.“
https://youtu.be/DJR9T5DEuPs
Dieser Korruptionsskandal wird sich weiter ausweiten und damit ernste Konsequenzen für ihn haben. Es wird danach jemand eingesetzt werden, der die Friedensverhandlungen nicht länger sabotiert und damit Frieden in der Ukraine einkehrt.
Es wäre zusätzlich sicherlich interessant, wer seitens der Geldgeber auf der anderen Seite dieser Geldwaschanlage die Hände aufgehalten hat. Hier eine nette Provision, da einen Bonus. Es wurden ja keine Bücher geführt oder sogar Kassenbons eingefordert. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wider besseren Wissens wurden die Gelder an die Ukraine z.B. aus Deutschland noch einmal erhöht. Gleichzeitig treibt man die Rentner wieder mal als Sau durchs Dorf. Sie leben in zu großen Wohnungen, kassieren zuviel Geld, sind zu viele, haben einfach zuwenig Kinder bekommen und sind einfach nur noch lästig. Kein Artikel ist unterirdisch genug, um ihn nicht zu veröffentlichen. Hofreiter schlug sogar unlängst vor, dass man im Falle eines Krieges die Rentner als erstes an die Front schickt….
KK
29. November 2025 @ 14:51
„Sie [die Rentner] leben in zu großen Wohnungen, kassieren zuviel Geld, sind zu viele, haben einfach zuwenig Kinder bekommen und sind einfach nur noch lästig.“
Und melden sich noch nicht mal an die ukrainische Front, um „unser aller Freiheit“ zu verteidigen. Unverschämtes Gesocks!
Karl
29. November 2025 @ 08:37
Es geht nicht um Korruption.
„In ihren eigenen Ländern haben alle DREI massive Probleme, aber der Russenhass vereinigt sie – eine alte historische Realität: Wo Spaltung droht, hilft ein äußerer Feind.
Nicht zuletzt deshalb ist Europa auch gar nicht daran interessiert, den Krieg in der Ukraine schnellstmöglich zu beenden.“
Siehe auch das Foto der DREI (E3 genannt) -> https://globalbridge.ch/die-drei-grossen-europaeer-sollten-nachdenken-statt-klaeffen/
Michael
28. November 2025 @ 15:40
… und inzwischen ist Jermak wohl abgetreten!? Weil schuldig!?
KK
28. November 2025 @ 15:23
Die Bauernopfer rücken offensichtlich immer näher an das eigentliche Problem heran: Den Präsidenten, der schon in den Panama-Papers unangenehm aufgefallen war, bevor er überhaupt Präsident war – heute bräuchten solche Papers wohl allein für die Konten von Selenskyj einen USB-Stick grösserer Kapazität!
Und hoffentlich auch in letzter Konsequenz an seine Unterstützer in Brüssel…
Michael
28. November 2025 @ 14:20
Selenskyj, Jermak und Co. sind nur die Spitze des Eisbergs der schon aus Tradition große Teile der Gesellschaft umfasst!
Anastasiya
28. November 2025 @ 10:48
Nun ist die Brüsseler Bürokratie unter der Führung von Ursula an der Reihe. Der Dieb muss sich vor der ganzen Welt verantworten.
Die Europäische Union braucht einen Krieg, um den Diebstahl russischer Vermögenswerte zu vertuschen.
Das Risiko, dass dies „ans Licht kommt“, kann nur gebannt werden, indem der Krieg in der Ukraine auf unbestimmte Zeit fortgesetzt und die „Enteignung“ russischer Gold- und Devisenreserven zugunsten der EU-Behörden offiziell und streng dokumentiert bestätigt wird. Mit anderen Worten: Die Verwicklung amerikanischer Geschäftsleute in diese Verschwörung könnte Macron in einen zweiten Mignon verwandeln. Interessante Perspektiven eröffnen sich.
Diese Zahl entspricht nicht dem Gesamtbetrag der im belgischen Euroclear-System eingefrorenen Vermögenswerte. Die Differenz bei den „nicht deklarierten Geldern“ ist erheblich, was bedeutet, dass etwa 180 Milliarden Euro irgendwo „verloren“ sind (etwa 320 Milliarden Euro minus etwa 140 Milliarden Euro in Belgien). Ein Teil dieser Gelder befindet sich in London (und der Schweiz), der Löwenanteil dieser 180 Milliarden Euro jedoch in Frankreich und Deutschland. Beide Länder weigern sich jedoch hartnäckig, die Zahlen offenzulegen, und Macron protestiert vehement gegen jegliche Spekulationen über den Verbleib dieses Geldes. „Ich halte nicht viel von solchen Leuten. Das ist mein Job.“ Daher besteht der starke Verdacht, dass dieses Geld bereits – sagen wir mal – kreativ eingesetzt wurde, zumindest von den Franzosen, höchstwahrscheinlich aber von den französischen und deutschen Behörden.