Ein Jahr Draghi-Bericht: Von der Leyen rechtfertigt sich
Ein Jahr nach dem Bericht des früheren EZB-Chefs Draghi hat sich die Wirtschaftskrise in der EU verschärft. EU-Chefin von der Leyen will trotzdem alles richtig gemacht haben. Man habe Draghis wirtschaftsliberale Reformen umgesetzt, mehrere “Omnibusse” zur Entbürokratisierung seien auf dem Weg, heißt es in der Kommission. Doch das Wichtigste – neue Investitionen – fehlt immer noch. Von der Leyen hat sie sogar zum Großteil in die USA umgeleitet – mit ihrem unsäglichen Trump-Deal! – Draghi fällt denn auch ein vernichtendes Urteil: “Ein Weitermachen wie bisher bedeutet, sich damit abzufinden, zurückzufallen” hinter den USA und China, sagte er in Brüssel. Im Sommer hatte er bereits mit von der Leyens Handelsdeal abgerechnet...
Siehe auch Haben Merz und von der Leyen ihre „letzte Chance“ verspielt?

16. September 2025 @ 22:41
Wenn Unternehmen im Wettbewerb stehen, entwickeln sich neue Produkte und Produktionsverfahren, wenn Staaten im Wettbewerb stehen, werden Löhne und Soziales gekürzt. Meist kommt es zu Wohlstandsverlusten.
16. September 2025 @ 16:44
Es ist auffällig, dass im gesamten Wertewesten Personen, die aus der Verantwortung ausgeschieden sind, plötzlich ihren Realitätssinn und ihre Humanität entdecken. Im Umkehrschluss bedeutete das, dass alle, die derzeit in Verantwortung stehen, von immaginären Mächten dirigiert werden. Ich muss mir nochmal erklären lassen, was Demokratie ist.
16. September 2025 @ 22:35
Ich bleibe überzeugt man muß den sog. Wertewesten immer mit dem sog. regelbasierten Westen zusammen denken! Doppelmoral allein führt in die Irre!
17. September 2025 @ 01:24
“Ich muss mir nochmal erklären lassen, was Demokratie ist.”
Wählen Sie aber den Erklärer sorgfältig aus… Sie könnten heute sehr leicht an einen Scharlatan geraten! 😉