Trump-Deal kostet Wachstum – EUropa fällt weiter zurück

Der unfaire Handelsdeal, den EU-Chefin von der Leyen mit US-Präsident Trump geschlossen hat, kostet Wachstum. Dies hat die EU-Kommission eingeräumt. EUropa fällt deshalb weiter zurück.

„EU needs to step up action to reverse the trend of falling behind“, erklärte Wirtschaftskommissar Dombrovskis. “Die EU muß mehr tun, um den Trend umzukehren und nicht weiter zurückzufallen.”

Dombrovskis rechnet in diesem Jahr zwar mit einem etwas besseren Wachstum als erwartet – 1,4 Prozent statt 1,1 in der Frühjahrsprognose. Doch das ist vor allem Spanien und Polen zu verdanken.

Diese Länder wachsen gegen den Trend, den vor allem Deutschland setzt. Aber auch Frankreich und Italien schwächeln. Im kommenden Jahr dürfte sich die Lage kaum bessern, heißt es in der Herbstprognose.

Das Wachstum soll bei 1,4 Prozent verharren – nicht genug, um mit China oder den USA mitzuhalten. “Europas Wirtschaft wirkt wie ein Motor, der nur auf zwei Zylindern läuft, während andere Regionen auf der Überholspur unterwegs sind”, sagt der EU-Abgeordnete M. Ferber (CSU).

Dies ist auch eine Folge des miserablen Deals, den von der Leyen mit Trump geschlossen hat. Er dämpft das Wachstum um 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte, so Dombrovskis. „The impact may be greater than expected“, fügt er warnend hinzu…

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