Brüssel rügt Erdogan (zu spät)

Dumm gelaufen für die EU-Kommission: Kaum dass sie die umstrittenen Beitrittsgespräche mit der Türkei wieder aufgenommen hat, bricht dort eine schwere Regierungskrise aus.

Wegen einer massiven Korruptionsaffäre gerät nun sogar Premier Erdogan ins Schussfeld. Der reagiert wie ein Pascha – und will alle Kritiker aus seiner AKP-Partei werfen.

Medien und Justiz wurden ohnehin schon geknebelt. Die Bürgerrechte gelten seit der gewaltsamen Unterdrückung der Gezi-Park-Proteste auch nicht mehr.

Doch die EU schaffte es zunächst nicht einmal, eine Erklärung abzugeben. Während sie in der Ukraine jede Windung und Wendung kritisiert, schwieg sie zu Erdogan.

Heute kritisierte Erweiterungskommissar Füle dann die Übergriffe auf die Justiz. Doch zu spät – die Akten sind schon weg, Erdogan geht nun auch gegen Demonstranten vor – Mehr zum Thema hier

 

 
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