Berlin wollte mehr Härte

Das passt ins Bild: Wie die “FT” enthüllt, haben Deutschland und Finnland von der EU-Kommission mehr Härte bei den Defizitverfahren gefordert.

Der Frankeich und Spanien gewährte Aufschub zu Erreichung der Vorgaben sei “willkürlich”, heißt es in einem Dokument, aus dem das Blatt zitiert.

Die Kommission hatte beiden Ländern 2013 je ein Jahr mehr Zeit gewährt, das Defizit unter 3 Prozent zu drücken. Als Gegenleistung forderte sie mehr Reformen.

Aber den Hardlinern in Berlin und Helsinki passt dies nicht. Sie kritisieren das Vorgehen von Währungskommissar Rehn als intransparent – wo sie völlig Recht haben.

Zu dumm nur, dass Finnland neuerdings selbst die EU-Kritierien verletzt – genau wie Deutschland mit seinem völlig überzogenen Leistungsbilanzüberschuss…

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