Wo Corbyn Recht hat

Endlich spricht es mal einer aus: Großbritannien und die EU müssen sich Saudi-Arabien vorknöpfen, wenn sie den islamistischen Terror besiegen wollen. Das sagte Labour-Chef Corbyn – nach dem 2. Attentat von London.

Corbyn verlangte “unangenehme Gespräche” mit Saudi-Arabien und anderen sunnitischen Golfstaaten über die Finanzierung und Förderung des islamistischen Extremismus, meldet die BBC.

Der konservativen Regierungschefin May warf er vor, einen Bericht über ausländische Finanziers des Terrors zurückzuhalten. Zudem habe sie massiv Stellen bei der Polizei gestrichen.

Ähnliches ließe sich auch über Kanzlerin Merkel sagen. Auch die deutsche Bundesregierung hat an der inneren Sicherheit gespart. Auch Berlin hat die Saudis hofiert und Waffen verkauft.

Dabei wissen wir bereits seit 9/11, dass Saudi-Arabien und die dort gepflegte radikale Version des Islam einen idealen Nährboden für den Terror von Al Kaida, IS & Co. darstellt.

Wir wissen auch, dass Saudi-Arabien direkten Einfluss auf viele Muslime in Europa ausübt. In Belgien haben die Saudis sogar die Große Moschee in Brüssel gebaut und den Religionsunterricht geprägt!

Doch die EU schweigt zu diesen Hintergründen. Sie hat auch geschwiegen, als sich US-Präsident Trump in die Arme der Saudis geworfen hat. Corbyn ist es hoch anzurechnen, dass er das Schweigekartell bricht!

Siehe auch “Was tut Merkel gegen den Terror?”

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