12 Comments

  1. Clash
    23. Februar 2026 @ 10:38

    ” Der frühere französische EU-Kommissar Breton sagte, Deutschland habe 25 Jahre zu wenig in die Verteidigung investiert”

    War es nicht äquivalent zu den französischen Ausgaben, nur dass viel weniger damit bewirkt wurde hierzulande?

    • ebo
      23. Februar 2026 @ 15:50

      Nein, bis 2024 war es in Frankreich mehr, meist fast 2 Prozent des BIP

      • Clash
        23. Februar 2026 @ 20:09

        Tatsache, gerade die SIPRI Milex Tabelle konsultiert und demnach lagen sie seit 93 auch in absoluten Zahlen in 2023er USD const. darüber, aber mit den ersten 100 Milliarden 2022er € war die “funding gap” 2000-2021 quasi aufgefüllt, denn sie betrug demnach 103.596.840.000 USD.

        Nur unter Hollande gingen die Ausgaben in seinen ersten 2 Haushalten leicht zurück bis 15.
        Aber hat FR damit wirklich mehr für eine europäische Verteidigung getan und nicht mehr ihrem “Complexe mini-empire” z.B. durch Sarkotzi in Lybien nur ein neues und bis heute anhaltendes Problem geschaffen, während hier glücklicherweise der wenigstens in der Sache letzte korrekte im Amt die Deutsche Beteiligung verhinderte?

  2. Michael
    22. Februar 2026 @ 09:46

    Was von der MSK bleibt? Rubio hat den meist europäischen Bittstellern ein Ultimatum gestellt als er sagte : wir machen es „ with or without you”! Damit meinte er die USA würden „the end of history“ als unilaterale Hegemonie zum Ziel machen!
    Was sonst bleibt? Die Hoffnung die MSK möge nie mehr stattfinden , wie auch Davos !

    • ebo
      22. Februar 2026 @ 09:56

      Sehr knappe, aber durchaus treffende Zusammenfassung. Mir ging es mehr darum, was auf EU-Seite bleibt – und das ist eben vor allem Verunsicherung…

      • Michael
        22. Februar 2026 @ 10:25

        @ebo
        „Verunsicherung“? Da bin ich mir selbst nicht sicher, insbesondere nachdem ich den Forderungskatalog von Kallas für Verhandlungen mit Russland gelesen hatte: Maximalforderungen als Ausdruck von Taktik, oder Größenwahn als Reaktion auf Verunsicherung?

    • Karl
      22. Februar 2026 @ 13:02

      Was von der MSK bleibt? – Neben all den Tiefschlägen, die auf ohnehin schon unterirdischem Niveau ausgeteilt wurden: der rechtsradikale Brandrodungsbauer Rubio versammelt die transatlantischen Gockel auf seinem Hof.
      Was für mich BLEIBT, ist der Konferenz-Report “Under Destruction”
      https://securityconference.org/publikationen/munich-security-report/2026/zusammenfassung/ — Kritische Lesart: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10296
      Wir sehen, dass die Analyse des Emmanuel Todd sogar im Beamten-Establishment der saturierten NATO-Transen angekommen ist. Weil über die Diagnose der Fakten – drohender Niedergang des Westens und Verfall Europas – halbwegs Einigkeit zwischen den Mainstreamern und der Opposition besteht, könnte eine Diskussion beginnen! Natürlich besteht die Einigkeit niemals in der Wortwahl, und auch die Identifikation der Ursachen ist umkämpft.

    • Helmut Höft
      23. Februar 2026 @ 09:40

      … und Bilderberg und Mont Pelerin Society und und und Alle diese “Meetings der internatonalen Drecksäcke e.V.” müssen durch geeignete Maßnahmen unterbunden werden.

  3. KK
    22. Februar 2026 @ 00:24

    Devote Speichellecker!

  4. Guido B.
    21. Februar 2026 @ 16:13

    Mit diesem Deutschland hat EUropa keine Zukunft. Nix gelernt aus dem Desaster des 20. Jahrhunderts.

    • Michael
      21. Februar 2026 @ 22:19

      Heißt es „ dem Desaster“ oder sollte es heißen „ den Desastern“!?

      • KK
        22. Februar 2026 @ 00:25

        Singular – rückblickend war dann wohl das ganze Jahrhundert ein einziges Desaster, wenn nichts draus gelernt wurde!