Brüssel gibt Milliarden für Staaten an der “Ostfront”
Bisher wurden sie immer als erfolgreiche “Tigerstaaten” dargestellt. Doch nun droht den EU-Ländern an der “Ostfront” zu Russland plötzlich der Niedergang.
Um das zu verhindern, hat die EU-Kommission ein Hilfsprogramm namens “EastInvest” aufgelegt. Es soll bis zu 28 Mrd. Euro an Krediten umfassen und Investitionen ankurbeln.
Außerdem soll in neun Mitgliedsstaaten – darunter das angebliche Wirtschaftswunderland Polen – gegen Abwanderung und Arbeitskräftemangel vorgegangen werden.
Die entsprechenden Regionen seien besonders stark von indirekten Angriffen, gezielt gelenkter Migration, wirtschaftlichen Problemen und Bevölkerungsrückgang betroffen, hieß es in Brüssel.
Von den EU-Sanktionen ist keine Rede. Dabei haben sie, zusammen mit den Grenzschließungen, die Krise spürbar verschärft.
Mehr zu den EU-Sanktionen hier
P.S. Das beste Konjunkturprogramm für den Osten wäre natürlich Frieden mit Russland. Doch damit rechnet offenbar niemand. Nach dem Ende des Krieges um die Ukraine kommt der Kalte Krieg 2.0 – mit einer neuen Berliner Mauer vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer…

22. Februar 2026 @ 11:10
Und die Überschrift sagt letztlich Alles, weswegen die Oststaaten den Konflikt mit RU seit Jahrzehnten suchten und nicht bereit sind ihn zu befrieden: Er alleine macht sie zu zentralen Playern um die die EU sich kümmern, finanzieren und prosperieren sehen will.
Sie sind leider nie blöde gewesen, haben ja halt gesehen wie DE im 1. KK davon wirtschaftlich und einflusstechnisch profitierte. Denn Roosevelt und Stalin hatten sich schon auf ein Plattmachen zurück zum Agrarstaat geeinigt für das Nachkriegsdeutschland.
Wäre interessant zu wissen was mit Henry Wallace als Präsident passiert wäre statt “the office boy from the well oiled machine” Truman, aber das bleibt letztlich Spekulation.
19. Februar 2026 @ 18:04
Russland rüstet stark auf, mehr als für den Ukrainekrieg nötig ist. Soll man tatenlos zusehen bis Putin ein baltisches Land angreifen wird. Moldau hat er schon mal etwas bombardieren lassen. Moldau ist nicht in der Nato, darum traut er sich das. Diktaturen sind die Pest.
19. Februar 2026 @ 18:34
@ Herr Berchtold
Die “Integration” Europas in die full spectrum dominance der USA, die längst in der Umsetzungsphase angekommen ist, ängstigt sie nicht? Wie sagte Matthew Whitacker auf der MSC so prägnant “wir erwarten, dass ihr mehr tut und nicht unabhängig seid”… Diskussionen wie auf der MSC sind nur die Vorstufe der totalen Unterwerfung, die eingefordert ist. Unsere politischen Vorbeter sagen, wir wollen alle lieber an der lichten Weitsicht der USA verrecken, als in der Linie der “Verachtenswerten”. Genau wie es uns die heldenhaften Ukrainer vorturnen. Nur dass bei uns nienmand mehr das back-up leisten wird. Am Sieg zweifeln wäre ihrer Lesart nach ja Verrat an der “US-Philantropie” .
22. Februar 2026 @ 11:13
Woher weiß man wie viel Aufrüstung für den Krieg dort nötig ist?
22. Februar 2026 @ 15:25
“Russland rüstet stark auf, mehr als für den Ukrainekrieg nötig ist.”
Die NAhTOd ruüstet ebenfalls stark auf, wanzt sich zudem seit Jahrzehnten immer näher an Russland heran.
Nun, was war zuerst, die Henne oder das Ei?
BTW, auch der sogenannte “Warschauer Pakt”, korrekt benamt allerdings “Warschauer Vertrag”, war nur eine Antwort auf die zuvor gegründete NAhTOd!
19. Februar 2026 @ 10:45
Es wird wieder einmal versucht, Russland niederzuringen. Offensichtlich genügt nicht, dass dieses Unterfangen schon mehrfach den Kontinent in schlimmste Not und Elend gebracht hat. Man versucht zwar eifrig, die eigenen Absichten hinter abstrusen Begründungen zu verstecken, dabei kann man es gar nicht erwarten, den Russen endlich so richtig eines auf die Mütze zu geben. Zur Rechtfertigung ist inzwischen jede Lüge und Unterstellung recht. Mancher mag vielleicht auch in der irrsinnigen Aufrüstung die Rettung für unsere lahmende Wirtschaft sehen, aber spätestens, wenn das Geld und die Parkplätze für die Rüstungsgüter ausgehen, bricht auch dieser Traum zusammen. Ich habe mich mit der Einstellung von Bundeskanzler Willi Brand “Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein und werden, im Innern und nach außen”, wesentlich sicherer und wohler gefühlt als mit der Großmannssucht und Sehnsucht eines Kanzlers, die stärkste Armee in Europa aufzubauen. Ich kenne da mindestens drei bis vier Nachbarländer, die damit ganz sicher in Wirklichkeit auch nicht glücklich wären.
19. Februar 2026 @ 01:23
Und bezahlen sollen das dann u.a. wir Deutschen mittels zB einer Mehrwertsteuererhöhung, damit die Bundesregierung die immer weiter srteigenden Kosten überhaupt noch tragen kann?
18. Februar 2026 @ 21:21
„Nach dem Ende des Krieges um die Ukraine kommt der Kalte Krieg 2.0 – mit einer neuen Berliner Mauer vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer…“
Das ist aber eine sehr optimistische Vision. Wenn Europa Russland fertigmachen will, was unbestritten ist, könnte Russland unter Umständen auf chinesische Hilfe angewiesen sein. Ich meine, richtige Hilfe. Dann braucht der Osten der EU keine Entwicklungshilfe mehr, und der Rest Europas lernt die hässlichen Seiten von BRICS kennen.
18. Februar 2026 @ 16:38
Daß die neue “Mauer” in der Nähe des Dnepr von Nord nach Süd verlaufen wird, habe ich schon vor 4 Jahren (woanders) gepostet. Vermutlich wird auch der Todesstreifen breiter, als er an der innerdeutschen Genze war. Allerdings bleibt abzuwarten, welche Seite eine erfolgreichere Entwicklung haben wird. Nicht auszuschließen ist, dass wir als (auch ehemalige) Ostdeutsche wieder auf der falschen Seite verharren werden. Ein Blick nach China könnte das vermuten, und mit westlichen Idolen wie Netanjahu, Selenskyi, Concita Wurst und den Kaulitz-Brüdern mag ich nicht an eine gute Zukunft glauben. Für einen erneuten Ortswechsel sind wir zu alt und die familiären Verbindungen geben das nicht her. Es bleibt nur Kofschütteln und das noch Gute genießen, solange es geht.
19. Februar 2026 @ 14:21
…danke für den Kommentar, gut erkannt, komme zwar nicht aus dem “Osten” empfinde es aber genau so…