Handelsdeal: Warum sich die EU von Trump erpressen lässt
Am Ende war es nur noch eine Randnotiz: Die EU-Kommission hat mit der Umsetzung des Trump-Deals begonnen und die Abschaffung der EU-Zölle für Industriegüter aus den USA eingeleitet. Und das, obwohl Trump schon wieder neue Zoll- und Sanktions-Drohungen ausstößt.
Jede “normale” Regierung würde die Umsetzung sofort aufschieben und ihrerseits mit Vergeltung drohen. Nicht so die EU-Kommission. Sie lässt sich immer wieder von Trump erpressen und abzocken – doch warum nur? Zumindest im Handel ist Europa den USA überlegen.
Warum man sich trotzdem unterwirft, hat nun die deutsche Kommissionsbeamte S. Weyand ausgeplaudert. Die Generaldirektorin für “Handel und wirtschaftliche Sicherheit” (sic) räumt ein, dass es gar keine echten Verhandlungen mit der US-Administration gegeben hat.
„Es gab keinen Austausch von Forderungen oder Angeboten“, sagte Weyand. “Die europäische Seite stand unter massivem Druck, eine schnelle Lösung zu finden, um die transatlantischen Beziehungen zu stabilisieren – vor allem im Hinblick auf die Sicherheitsgarantien“.
Der Handel wurde geopfert
Damit bestätigt Weyand, was wir von Anfang an vermutet haben: Der Handel und die angeblich heiligen WTO-Regeln wurden geopfert, um die USA um jeden Preis an der Seite der Ukraine und der EU zu halten – also aus Angst vor Russland und vor allem vor Trump.
Politik und Medien nehmen dies einfach so hin. Wegen ihrer militärischen Schwäche hätten die Europäer keine andere Wahl, als sich Trump zu fügen – auch wenn dies die “wirtschaftliche Sicherheit” untergräbt, behauptet M. Weber, Chef der größten Parlamentsfraktion.
Ähnlich begründet auch Kommissionschefin von der Leyen ihren Handelsdeal mit den USA. Doch das ist grundfalsch.
Weiterlesen hier (Newsletter)

2. September 2025 @ 08:42
Der letzte Deal wird sein, dass wir 450 Millionen Sargdeckel in den USA bestellen, um uns vor Russland zu schützen. Mal sehen, ob Rusland an einem toten Europa mit Verwesungsgeruch Interesse zeigt,