Ukraine-Krieg: Die E3 denken über Gespräche mit Putin nach
Für die EU-Außenbeauftragte Kallas sind Gespräche mit Kremlchef Putin eine “Falle”. Doch nun kommen andere Signale aus Berlin und aus der E3 – der informellen Gruppe aus Deutschland, Frankreich und UK. Demnach öffnet sich “ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland”, wie es in Berliner Regierungskreisen heißt. Zuvor hatte Bloomberg gemeldet, daß die E3 und die Ukraine in die Planungen eingebunden würden. Präsident Selenskyj hat sogar einen “offenen Brief” an Putin geschickt, in dem er direkte Gespräche vorschlägt, den Kremlchef zugleich aber auch massiv bedroht. – Was von all dem zu halten ist, ist unklar. Berlin hatte sich zuletzt gegen direkte Gespräche ausgesprochen, die E3-Führer Merz, Macron und Starmer sind unpopulär und verfügen in ihrer Heimat kaum noch über Rückhalt. Daß sie die EU und ihre “Chefdiplomatin” übergehen, sorgt für Unruhe in Brüssel…
Siehe auch: Nato und EU: Wir kämpfen bis zum letzten Ukrainer

6. Juni 2026 @ 13:55
Deswegen glaubt man im Kreml dem Selenskyj (seit langer Zeit) kein einziges Wort, wenn Selenskyj über Frieden, Kriegsende und Waffenstillstand spricht.
6. Juni 2026 @ 11:02
Ich dachte, die EU besteht aus 27 Ländern. Offensichtlich interessieren die Meinungen der anderen nur bei absoluter Zustimmung zum Tun der drei Superakteure und natürlich des Vorturners Selenskyj. Aber das sind wir in Deutschland ja längst von unserer Regierung gewohnt, da interessiert der Wählerwille ja auch nicht, wenn es den Akteuren nicht passt. Alles Makulatur?
6. Juni 2026 @ 10:14
Schmierenkomödie?
5. Juni 2026 @ 18:02
Können die E3 „denken“ oder doch nur „wunschdenken“!?
5. Juni 2026 @ 16:06
Selenski reicht mal wieder die Hand zum bedingungslosen umfassenden Waffenstillstand. Das macht er immer dann, wenn die NATO den nächsten Eskalationsschritt beschlossen hat. Die Nummer ist so abgedroschen, dass sich der Kreml schon entsetzlich langweilen muss. Die russische Armeeführung zieht hoffentlich die richtigen Schlüsse daraus.
5. Juni 2026 @ 23:14
Gerade habe ich diesen „offenen Brief“ gelesen. Er enthält nichts, was substanziell auf eine Friedensbereitschaft hinweist. Da stehen ausschließlich Drohungen. Wirklich ausschließlich.
Entweder der gute Herr Selenskij hat vor der Abfassung dieses Werks ’ne Linie zu viel geschnupft, oder die Epistel hat niemals den Zweck gehabt, Verhandlungen zu initiieren. Das ist wirklich nur eine PR-Nummer.
Üblicherweise werden Waffenstillstands- und Verhandlungsangebote übrigens auf diplomatischem Weg zugestellt und nicht per offenem Brief.
Unvorstellbar, dass die russische Regierung auf einen derart anmaßenden und vor Drohungen strotzenden, öffentlich weltweit verbreiteten Brief positiv reagiert.
Putin hat übrigens nicht zurückgekeilt, sondern lediglich kühl „kein Bedarf“ gesagt. Wenigstens der kann noch Diplomatie.
6. Juni 2026 @ 10:50
Ich denke (und hoffe) eher, dass Herr S. mit dem Rücken an der Wand steht. Vielleicht sollte die Koalition der Billigen einfach mal die wahrscheinlichen Statistiken (und nicht die aus dem ÖRR) dieses US-Krieges abrufen. Dann gäbe es von jedem klar denkenden Menschen keinen Pfennig mehr.
5. Juni 2026 @ 13:58
Wofür steht das “E” in “E3”?
“Ekelig”?
5. Juni 2026 @ 14:02
Für Europa, nur ohne EU 🙂
5. Juni 2026 @ 13:49
Da zeigt der Ex-Komiker ja unglaublich dicke Eier. Hieß es nicht vor kurzem noch, man könne nicht mit Putin reden? Und jetzt schlägt er in Großmut ein direktes Gespräch vor, obwohl er (seinem Brief glaubend) jedes beliebige Ziel tief in Russland “besuchen” kann. Das erinnert mich an das Frühjahr 1945, als England per Post bedroht wurde, durch V2 vernichtet zu werden, oder auch die Flugzettelbomber, welche das gegnerische Volk gegen die Regierung aufwiegeln sollten. Steht die Ukraine schon so sehr mit dem Rücken an der Wand?
Mal wieder bemerkenswert empfinde ich den Filter des ÖR. Da hörte man nur von einem offenen Brief und dem Gesprächsangebot. Die weiteren wirklichkeitsfreien ‘Fakten'(wie z.B. Sterbequote an der Front) werden lieber mal nicht mitgeteilt.
5. Juni 2026 @ 14:02
Wenn ein Brief mit “Slava Ukraini” endet, wie der von Selenskyj, ist er in erster Linie für die Heimatfront bestimmt. Wenn er den Empfänger dann auch noch mit der Vernichtung bedroht, ist klar, daß es nicht wirklich um Diplomatie geht…
5. Juni 2026 @ 19:50
Nun, westlich der Ukraine hat dieses “Slava Ukraini” doch auch viele Fans – allen voran die EUCO-Präsidentin!
5. Juni 2026 @ 13:49
Gibt es im Bereich der Kunst und Kultur eigentlich schon einen Begriff, der das Handeln der Europäer seit 2022 symolisieren könnte?
Kommödie passt nicht, denn dann könnte man lachen.
Krimi passt auch nicht, denn da gibt es immer eine definierbare böse Kraft, hier sind es mehrere konkurrierende böse Kräfte und die Opferdefinition ist unklar.
Thriller passt auch nicht, denn der ist meist mit einer gewissen Spannung versehen, die Statements werden aber immer langweiliger.
Tragödien lassen sich meist auf ungeplante und nicht abwendbare Ereignisse zurückführen, auch das ist hier nicht der Fall.
Drama könnte noch am ehesten passen, also eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die undurchsichtig sind.
Aber vielleicht hat Europa auch etwas ganz neues erfunden, für das es noch keine Bezeichnung gibt. Fest steht nur, dass es krank macht und tötet, aber das könnte ja sogar Absicht sein.
5. Juni 2026 @ 13:57
Ich denke, sowas nennt man eine “Groteske” 😉
5. Juni 2026 @ 17:02
Bei mir in der Schule gab es früher mal im deutschen Unterricht die Rubrik;”absurdes Theater”da würde ich’s wohl am ehesten einordnen:)