Nato und EU: Wir kämpfen bis zum letzten Ukrainer!
Die Nato tagt in Kiew, die EU in Luxemburg. Die Botschaft ist immer dieselbe.
Die Nato hat in Kiew getagt – und keiner hat’s gemerkt? Dabei war es ein “historisches” Ereignis, als sich der Nato-Ukraine-Rat in der ukrainischen Hauptstadt versammelte, wie die Militärallianz stolz festhält.
Die Premiere fand “rein zufällig” an dem Tag statt, da die Ukraine mit Drohnen den Hafen von St. Petersburg angriff. Alle Nato-Staaten hätten Vertreter nach Kiew geschickt, brüstete sich Nato-Generalsekretär Rutte.
Das ist bemerkenswert. Jeden Tag lesen wir vom “vollumfänglichen Angriffskrieg”, den Russland in der Ukraine führe – und mitten in Kiew treffen sich Russlands größte Gegner zu einer Art Vollversammlung!
Ohrfeige für Putin und Trump
Das ist nicht nur eine Ohrfeige für Kremlchef Putin, sondern auch für US-Präsident Trump. Schließlich hatte Trump mehrfach erklärt, die Ukraine könne kein Nato-Mitglied werden, nie und nimmer. Das gilt offenbar nicht mehr…
Doch nicht nur die Nato sendet verwirrende Signale. Auch die EU schwenkt um – und gibt der Ukraine die “Chance,” ab 2028 “ihre Jungs” aus Europa zurückzuholen und an die Front zu schicken.
In der EU gebe es “strong support” dafür, geflüchtete wehrpflichtige Männer (aka Kriegsdienstverweigerer) künftig vom Schutz auszunehmen, erklärte Innenkommissar Brunner. Das sei es auch, was die Ukraine wolle.
Na dann kämpft mal schön – bis zum letzten Ukrainer...
Siehe auch: Ukraine-Krieg: Die E3 denken über Gespräche mit Putin nach Mehr zur Nato hier

8. Juni 2026 @ 12:10
So lange Putin mit der Ukraine beschäftigt sein wird, hat er kaum Reserven, mit den baltischen Staaten zu zündeln. Die Zündelmethode, mit Kleinkriminellen Städte zu destabilisieren, wird er nicht mehr anwenden können. Auch grüne Männchen wird er nicht mehr schicken können, so wie auf die Krim, die würden sofort eliminiert werden.
8. Juni 2026 @ 12:04
Bei einem EU-Betritt wird der Agrarmarkt für lange Zeit ausgenommen. Die Ukraine exportiert in die arabischen Staaten in Nordafrika und hat genug damit zu tun. Als der EU-Beitritt der Türkei diskutiert wurde, war klar, dass es auch für längere Zeit keine Personenfreizügigkeit für den Arbeitsmarkt geben würde. War alles sonnenklar.
8. Juni 2026 @ 12:54
Die Ukraine exportiert bereits jetzt in großem Stil in die EU. Unlängst wurden verbotene Antibiotika in ukrainischen Eiern gefunden.
https://www.berliner-zeitung.de/article/ukraine-liefert-antibiotika-eier-nach-europa-kritik-an-eu-kontrollen-waechst-10022520
Man muss einfach nur mal den Bauern zuhören und hin und wieder auf die Seite von agrarheute gehen. Sehr aufschlussreich. Hier zum Beispiel
https://www.agrarheute.com/tier/rind/ukraine-milchbauern-fordern-160-euro-eu-hilfe-je-kuh-640013
8. Juni 2026 @ 12:01
BlackRock ist im deutschen Aktienmarkt schon lange, lange investiert. Wer hat keinen ETF von BlackRock als Altersvorsorge ???
6. Juni 2026 @ 10:46
So kann man sich täuschen. Während einer sehr langen Zeit meines 77-jährigen Lebens habe ich tatsächlich geglaubt, die EU sei ein Bündnis friedliebender Staaten und die Nato ein Verteidigungsbündnis um die sogenannte freie Welt vor Angriffen der ach so bösen Russen zu schützen. Das hat man mir während meiner zwölfjährigen Zeit bei der Bundeswehr ständig eingebläut. Diese ganzen Verteufelungen und Erzählungen haben sich längst als billigstes Märchen entpuppt. Die Realität zeigt täglich, wo und wer die wirklichen großen Aggressoren sind und die Welt in Not und Elend stürzen. In Amerika ist ein Psychopath an der Macht, in Israel ein skrupelloser Massenmörder und in der EU heizen die Scharfmacher, Revanchisten und Kriegstreiber das politische Klima an. Um an ihr Ziel zu kommen ist jedes Mittel recht. Da wird schamlos gelogen, betrogen, Recht gebrochen, Sozialleistungen geschleift und die Bevölkerung auf den großen Krieg vorbereitet. Ich hoffe, unsere Jugend macht da nicht mit und zeigt diesen Leuten noch rechtzeitig den Mittelfinger, besser noch sie schickt die Antreiber selbst an die vorderste Front. Mir bleibt nur noch die Möglichkeit, bei uns solche falschen Fuffziger nicht zu wählen und meine Meinung zu dieser Art Menschen offenzulegen, solange diese nicht auch noch die Meinungsfreiheit komplett unterbinden.
6. Juni 2026 @ 09:49
Alle sollen für die Rendite von Black Rock und Konsorten kämpfen. Der Rest ist Propaganda.
6. Juni 2026 @ 11:27
So ist es. Deshalb befürwortet die USA auch die EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Als dann flächenmäßig größtes Land der EU besteht auch der Anspruch auf den größten Anteil aus dem EU Agrartopf. Hauptnutznießer lt Google KI sind Bayer (Deutschland), Cargill (USA), NCH Capital (USA), Continental Farmers Group (Saudi-Arabien), Archer Daniels Midland (ADM) / Bunge / Louis Dreyfus (USA/Schweiz), Corteva Agriscience (USA).
Abseits der Ukraine lohnt der Blick auf die Königsfamilie der UAE, die im letzten Jahr 71 Mio aus dem EU Agrartopf bekommen hat, weil sie Ackerland in der EU gekauft hat, um dies für die eigene Versorgung zu bewirtschaften.
Auch schön, wohin europäische Steuergelder wandern. 😉
5. Juni 2026 @ 19:48
Eben im DLF:
Es geht nur um die Altersgruppen, die nicht aus der Ukraine ausreisen dürfen, also die Akltersgruppe 25-60 Jahre. Die Frage, warum eigentlich wehrfähige Ukrainer von 18 bis 25 Jahren ausreisen dürften und so umn den Fronteinsatz drumherumkämen, wurde mit der Notwendigkeit für kommende ukrainische Generationen begründet.
Man könnte auch sagen : Gehet hinfort und begattet die geflohenen Frauen Eurer Landsleute, die an der Front kämpfen, fallen oder verkrüppelt werden!
5. Juni 2026 @ 19:01
Über die u.a. durch Krieg und Flucht verursachte demographische Katastrophe in der Ukraine hört man dagegen wenig. Auch darüber, dass das Selenskij-Regime wirklich noch den letzten Ukrainer an die Front schicken wird. In den letzten Wochen gab es bereits mehrere Demonstration von Frauen in der Ukraine, weil während ihre Männer an der Front sterben, ihre für die Wirtschaft dringend benötigte Arbeitskraft durch angeworbene männliche Migranten Z.B. aus Bangladesch ersetzt wird. Der Plan, bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen ist schon längst in der Umsetzungsphase, mit unserer wohlfeilen Unterstützung.
5. Juni 2026 @ 19:49
Nach westlicher Logik ist das Plansoll erst erfüllt wenn auch „bis zur letzten Ukrainerin“ gekämpft wird! Die Ärmsten! Aber wenigstens müssen sie sich dann nicht mehr „demonstrativ“ für ihre Männer an der Front ins Zeug legen!
5. Juni 2026 @ 18:50
Die Google-Ki hat mir geantwortet, dass es nicht geplant wäre, derzeitige, unter Schutz stehende, männliche ukrainische Flüchtlinge zurückzuschicken, denn das würde gegen geltende Regeln verstoßen. Es sei “nur” angedacht, diese Ukrainer wie alle anderen Flüchtlinge zu behandeln, also sie müssten ein Asylverfahren durchlaufen, was natürlich auf nahezu dasselbe hinausläuft wie Abschiebung, nur etwas später. Ich spekulierte, dass die nicht mehr unter Asylschutz fallenden Ukrainer dafür gedacht seien, als Kanonenfutter solange zu dienen, bis die Kriegsfähigkeit Deutschlands hergestellt ist und dann deutsche Rekruten ins Gras beißen dürfen. Das konnte mir nicht widerlegt werden. Auf meine Anfrage hin, inwieweit denn überhaupt noch Regeln des Grundgesetzes Anwendung finden, gab es dann die typische Rumeierei. Man kann nur hoffen, dass sich die derzeitige Agenda aufgrund von inneren Widersprüchen selbst zerstört.
Der nächste PR-Gag ist bereits in Umlauf, “Selenskyj bietet Putin direkte Gespräche an”. Natürlich wird verschwiegen, dass Putin den Herrn Selenskyj nicht als Vertreter des ukrainischen Volkes anerkennt (da er von Anfang an seine Wahlversprechen entsorgte) und sich daher unglaubwürdig machen würde, wenn er mit ihm verhandelte.
Denkbar wäre meiner Meinung nach ein Briefwechsel, der alle relevanten Ereignissen der vergangenen Jahre definiert und ggf. so, wie es aus Versehen mit den Vorschlägen Trumps beim Kanada-Gipfel geschah, öffentlich geführt wird. Ansonsten geht der Krieg sicher weiter, Vertuschungen und Halbwahrheiten sind nicht mehr verkaufbar.
5. Juni 2026 @ 18:54
Ja, es soll erst ab nächstem Jahr gelten
5. Juni 2026 @ 18:40
„NATO und EU: Wir kämpfen bis zum letzten Ukrainer!“
Herrlich wie NATO und EU über das nicht-NATO und nicht-EU Mitglied Ukraine verfügen! Bisher konnte man den Eindruck haben es verhielte sich umgekehrt!
5. Juni 2026 @ 17:58
Widerspricht die Rückführung männlicher Ukrainer aus Deutschland zum Kriegseinsatz nicht Artikel 4 Abs. 3 GG – das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist hiernach nämlich ein allgemeines Menschen-, kein spezielles Deutschenrecht!
5. Juni 2026 @ 17:56
Tja, der Krieg wird zur Chance. Das müssen die Ukrainer doch verstehen. Ab in den Van mit euch. Ergreift eure Chance.
In Deutschland kommt dieser Vorschlag von der christlichen CSU in Form von Dobrindt. Schließlich kämpft die Ukraine für uns. Sie schützt uns, um Krisewetter zu zitieren.
Und dann wundern wir uns, dass wir keinen Platz im Sicherheitsrat bekommen. Man hat wirklich große Mühe, dass einem nicht übel wird.
5. Juni 2026 @ 17:59
Das ist eine Wirtschaftsförderungsmassnahme zugunsten der heimischen Orthopädietechnik… denn so ein Krieg verlangt nach vielen Prothesen.
5. Juni 2026 @ 18:07
Guter Punkt. Die Sponsoren der Ukraine werden nicht müde zu betonen, dass die Ukraine die Freiheit und Demokratie Europas verteidige, weshalb man alles tun müsse, um den Krieg zu gewinnen. Na ja, fast alles. Beim Krepieren lässt man dann den Ukrainern gerne den Vortritt.
Aha. Die Ukrainer dürfen die Drecksarbeit erledigen und krepieren, während die Sponsoren gute Geschäfte mit Kriegswirtschaft machen. Kann es sein, dass das Leben der Ukrainer ist weniger wert als das Leben der Sponsoren? Nein, niemals, das wäre ja blanker Rassismus.
Apropos Rassismus …
5. Juni 2026 @ 17:50
Solange die Sponsoren des Ukrainekriegs noch genug Humankapital in den Fleischwolf werfen können, werden sie an ihren Kriegszielen eisern festhalten: die strategische Niederlage der Atommacht Russland. Und Humankapital gibt es ohne Ende: Nachdem die männlichen Soldaten ausgegangen sind, zwangsrekrutiert man weibliche und minderjährige (ukrainischer Volkssturm). Danach kommen die zwangsrekrutierten kriegstüchtigen Europäer an die Reihe. Auf der anderen Seite kämpfen dann Nordkoreaner, Afrikaner und Chinesen. Hauptsache, der Weltkrieg geht zugunsten der NATO aus. Oder auch nicht. Egal. Die E5-Superstars (M, M, S, S, R) werden es schon richten.
5. Juni 2026 @ 18:01
In den Niederlanden ist heute eine Frau, die ihren Sohn für den IS kämpfen liess, u.a. wegen der Rekrutierung minderjähriger zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden.
Wer wird jetzt eigentlich mal für die Postkartenwerbeaktion der Bundeswehr an 16- und 17-jährige strafrechtlich zur Rechenschaft gewzogen?
6. Juni 2026 @ 21:55
Richtig muss es heißen: Solange die Sponsoren des Ukrainekriegs noch genug Humankapital haben, dass sich in den Fleischwolf werfen lässt.