Ukraine: Hardliner fordern europäische (Kampf-)Truppen

Nachdem der Friedensplan von US-Präsident Trump “erfolgreich” abgeblockt wurde, verspüren die Hardliner wieder Oberwasser. Sie fordern, europäische Truppen in die Ukraine zu schicken.

Am krassesten äußerte sich ‘mal wieder der frühere Nato-Generalsekretär Rasmussen. Er fordert, 20.000 Soldaten hinter die Frontlinie in der Ukraine zu schicken, 150 Kampfjets für einen “Luftschild” bereitzustellen – und das in Belgien festgesetzte russische Vermögen “freizugeben”, also einzukassieren.

Man dürfe nicht länger auf US-Präsident Trump warten, so Rasmussen auf X.. Ganz ähnlich sieht dies der frühere Nato-Oberkommandierende Breedlove.

Bei einer Veranstaltung des “Atlantic Council” sprach er sich für eine Blockade der russisch besetzten Krim, Angriffe auf die Kertsch-Brücke und die Rückeroberung der Halbinsel aus. Nach Lage der Dinge könnte das nur mit europäischer Hilfe (und dem deutschen Taurus) gelingen.

Noch einen Schritt weiter geht der Militärexperte Gady in der “Süddeutschen”: “Europa muss seine Hausaufgaben machen und sich der fundamentalen Frage stellen: Wären wir bereit, für die Ukraine in den Krieg zu ziehen? “ Alle anderen Sicherheitsgarantien seien demgegenüber “nichtig, würden keinen Effekt erzielen.”

Beim französischen Präsidenten Macron stößt er offenbar auf offene Ohren: Der hat gerade seine Absicht bekräftigt, nach einem Waffenstillstand französische und britische Truppen in die Ukraine zu schicken.

Erstmal nur zu “Rückversicherung”, als Friedenswächter. Aber wer weiß, was danach kommt?