Leiten die USA Waffen in den Irankrieg um – auf Kosten der Europäer?
Nach einem Bericht der “Washington Post” erwägen die USA, für die Ukraine bestimmte Waffen im Irankrieg einzusetzen. Bezahlt wurden sie von Deutschland und anderen EU Ländern.
Besonders betroffen wären demnach Abfangraketen für Luftabwehrsysteme, die europäische Partner über das NATO-Programm „Prioritized Ukraine Requirements List” (PURL) für Kiew beschafft haben. Über dieses Programm wurden bislang rund 75 Prozent der Raketen für ukrainische Patriot-Batterien geliefert.
Bei der Nato weiß man angeblich nichts davon. Verteidigungsminister Pistorius sagte, Deutschland sei nicht betroffen, so weit er wisse. Die Bundesregierung gehört zu den größten Zahlmeistern für die Ukraine. Echte Kontrolle hat sie aber offenbar nicht.
Derweil schickt sich Präsident Selenskyj an, ukrainische Waffen an Golfstaaten zu verkaufen, die unter dem Krieg der USA gegen Iran leiden. Da tun sich ganz neue Geschäftsfelder auf – und ungeahnte Geldkreisläufe…
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P.S. Die USA haben ihre Alliierten darüber informiert, daß wegen des Irankriegs weniger Waffen in die Ukraine geliefert werden könnten. Laut “Politico” geht es vor allem um Munition für die Luftabwehr – also genau das, was die Ukraine am dringendsten braucht…
