Armenien wählt im Sinne der EU – Schon wieder massive Einmischung
In der Armenien hat der prowestliche Regierungschef Paschinjan die Parlamentswahl gewonnen. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission stimmten 49,8 Prozent der Armenier für Paschinjans Partei Zivilvertrag. Stärkste oppositionelle Kraft wurde laut dem vorläufigen Endergebnis der prorussische Parteiblock Starkes Armenien von Milliardär Karapetjan mit 23,3 Prozent. Auf Rang drei landete Ex-Präsident Kotscharjan mit seinem Parteienbündnis Armenien, das 9,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinigte. Kotscharjan werden beste Beziehungen zu Russlands Präsident Putin nachgesagt. – Auch diese Wahl war von massiver Einmischung durch Russland und die EU überschattet. Die EUropäer veranstalteten sogar ein Gipfeltreffen in Armenien. Kurz vor der Wahl gab es zudem mehr als 100 Festnahmen von Anhängern des Starken Armenien…
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PS: Trotz der Festnahmen kurz vor der Wahl spricht die EU in einem Statement davon, daß die Abstimmung “in einer inklusiven Weise” durchgeführt und “gut organisiert” worden seien. Sie gratuliert Paschinjan und lobt dessen “europäischen Weg”. Kein Wort davon, daß dieser zunehmend autokratisch regiert. Wieder einmal werden die berühmten Doppelstandards angewendet: Wer für die EU ist, ist gut und kann mit Finanzhilfe rechnen (in diesem Fall 50 Mill. Euro); wer zu Russland neigt, ist böse und wird bekämpft…

9. Juni 2026 @ 11:30
…gleiche westliche Muster hin zur Destabilisierung und “Übernahme”…
Den Nationalsozialisten hat der Volksmund damals prophezeit “…eines Tages werden sie sich zu Tode siegen”
Der Spruch könnte auch in der aktuellen Situation von cleveren Strategen als Warnung, die Sache nicht zu überreizen, ins Kalkül gezogen werden.
Aber da seit Neuem “Strategie” nur noch aus mindestens 100mal durch KIgestütze Wahrscheinlichkeitsszenarien gejubelte Wunschvorstellungen (am Ende bekommst bei solchem prompting immer eine extrem gute Wahrscheinlichtkeit auf Erfolg für jedes noch so abwegige Wunschdenken) besteht, schwindet die Hoffnung beim Normalbürger auf Ende dieser Fehlsteuerungen.
Zieht doch der KI den Stecker und lasst wieder ausschließlich Menschen miteinander verhandeln. Am besten zufällig ausgewählte Gruppen von Bürgern. Und dann ab in ein Konklave…
9. Juni 2026 @ 10:44
Ich war schon immer der Ansicht, daß der Begriff ‘Europäische Union’ schon durch die Wahl des Namens nicht-europäische Mitglieder ausschliesst. Zypern ist ein merkwürdiger Zwitter, weil geographisch ist es ein asiatischer Staat, ist aber kulturell erkennbar ein europäischer.
Wenn man schon asiatische Länder aufnimmt, sollte man das nach guter alter Sitte in alphabetischer Reihenfolge tun: Afghanistan first !
Auch beim schrägen ESC (European Song Contest) wird ja der Name bis ins Absurde verbogen: echte Europäer werden ausgeschlossen, und Länder wie Israel oder auch Australien machen mit…
Regelbasierter Irrsinn ??
9. Juni 2026 @ 08:43
Von Georgien über die UA bis z.Z. nach Armenien, überall das gleiche westliche Muster hin zur Destabilisierung und ” Übernahme”. Das mag gute Gründe haben, scheitert allerdings fatal an der Wirklichkeit, wie an der UA zu erleben war und ist. Die Urheberin im geopolitischen Spiel der Interessen hat sich zurückgezogen und überlässt nun ihren Vasallen die Folgen zu bewältigen, derweil sie sich im nahen Osten mit ähnlicher Zielsetzung derzeit “überlastet”.
8. Juni 2026 @ 16:48
Was hat die EU mit Armenien zu tun? Armenien ist ca 1200 km entfernt und gehört nicht mal geographisch zu Europa. Absurd – da könnte man ja auch mit Mali liebäugeln, Mali ist genauso weit weg. (Ich weiß natürlich, warum die EU sich hier zuständig fühlt, wollte nur auf die Absurdität dieser Strategie hinweisen)
8. Juni 2026 @ 18:31
“Was hat die EU mit Armenien zu tun?”
Ist das etwa eine übrig gebliebene Frage an Radio Eriwan? 😉
8. Juni 2026 @ 15:07
Wieviel Geld hat UvdL versprochen bzw. Aus dem Fenster geworfen?
8. Juni 2026 @ 17:21
Mehr als 50 Mill. Euro, sagt von der Leyen…
8. Juni 2026 @ 18:27
Ist ja nicht ihr Geld, nicht wahr?
8. Juni 2026 @ 14:29
Hätte der prowestliche Bewerber verloren, wäre ein Grund für Neuwahlen gefunden worden – das kennen wir ja schon.
8. Juni 2026 @ 14:20
In Rumänien und Bulgarien sind diese gelenkten Wahlen nicht gut ausgegangen. Es ist also die Frage, ob das hält. 😉