IWF-Streit spaltet Schäubles Truppen

Finanzminister Schäuble hat seine eigenen Truppen aus CDU/CSU in die Krise gestürzt. Weil er den IWF unbedingt in Griechenland an Bord haben will, aber einen Schuldenschnitt ablehnt, gibt es nun Zoff.

Erst wagte sich der CSU-Europapolitiker M. Weber aus der Deckung: Der IWF werde in Griechenland nicht unbedingt gebraucht, “Europa kann jetzt auf eigenen Beinen stehen”, sagte er laut “SZ”.

Doch kurz darauf kam die kalte Dusche von der CDU aus Berlin: Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Kauder, warnte, die Regierung in Athen solle sich nicht täuschen. “Wir bestehen auf den Zusagen.”

Der IWF müsse an Bord bleiben. “Sonst können wir keine weiteren Hilfen genehmigen”, sagte er dem Magazin “Focus”. Damit steht Bundestag gegen Europaparlament, wo Weber die Konservativen führt.

Es ist ein klassischer Machtkampf, wie er im deutschen Europa immer häufiger wird. Er macht nicht nur die Stützung Griechenlands schwieriger, das weiter auf neue Kredithilfen warten muss.

Es stört auch Schäuble. Der könnte zwar auch damit leben, wenn der Eurorettungsfonds ESM die Rolle des IWF übernimmt. Doch eigentlich wollte er die Sozis in die IWF-Griechenland-Falle locken.

Nun sind seine eigenen Truppen hineingetappt…

Siehe auch “Die-Griechenland-Krise ist zurück”

 

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3 Responses to IWF-Streit spaltet Schäubles Truppen

  1. Alexander 16. Februar 2017 at 20:26 #

    Die “Sozis”? Wenn die schlau sind, dann machen sie bis zur Bundestagswahl “die Merkel” und vermeiden jede Äußerung, die irgendjemanden verärgern könnte! Falls Schulz seine Rolle als Projektionsfläche für alle Unzufriedenen aufgibt, dann geht es für die Agenda-Genossen schnell wieder in Richtung 25%!

  2. bluecrystal7 17. Februar 2017 at 16:13 #

    Dazu auch Dimitris Papadimoulis (SYRIZA), Vize-Präsident des Europaparlaments:

    “Das krisengeplagte Land wird es schaffen, glaubt Dimitris Papadimoulis. Nur Schäuble blockiere die Entwicklung mit seiner Haltung gegenüber dem IWF.”

    http://www.taz.de/Syriza-Politiker-ueber-Schulden/!5381988/

  3. reiner tiroch 22. Februar 2017 at 08:58 #

    der IWF verkündete schon vor 1 Jahr nicht mehr dabei sein zu wollen. seitdem labert Schäuble davon das der IWF bleibt. vor 7 Jahren schon wußte der IWF dass GR niemals gerettet werden kann weil deren Schulden ach o weh, doch schon bei 1 Billion liegen, owohl schon 340 MRD flossen damit sie wieder bei 350 MRD liegen, obwohl es 1 Billion ist.
    zusätzlich hält GR noch für 23 Billionen nutzlose faule Derivate die auch nach Rettung schreien. daher soll GR bis zum St.-nimmerleins-tag gerettet werden. so ganz nebenbei, mit unserem Geld, gell Schäuble, der schon 5x bei der Retterei danebensah. lol. schiebt euch die depperte Retterei in den Arsch!

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