Update “Chinagate”: Durchsuchung in Krahs EU-Büro

Im Europaparlament ist die Hölle los: Auf Anordnung der deutschen Bundesanwaltschaft wird das Abgeordneten-Büro von AfD-Mann Krah durchsucht, der bei der Europawahl als Spitzenkandidat antritt.

Anlaß ist das laufende Verfahren gegen Krahs ehemaligen Mitarbeiter Jian G., der unter dem Verdacht der Spionage für China steht, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Die Durchsuchung des Büros von Krah sei eine Maßnahme bei Zeugen.

Das Europaparlament hatte der Durchsuchung den Angaben zufolge zugestimmt. Allerdings fehlt eine Bestätigung aus Brüssel. Durchsuchungen sind im EU-Parlament sehr ungewöhnlich, die Abgeordneten genießen Immunität.

G. wird Agententätigkeit für einen ausländischen Geheimdienst in einem besonders schweren Fall zur Last gelegt. Krah kündigte dem Mitarbeiter nach dessen Festnahme.

Beweise liegen in Brüssel bis heute nicht vor, das EU-Parlament tappt im Dunkeln…

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