Breitseite aus Paris gegen Merkel

Okay, es ist “nur” Wirtschaftsminister Montebourg, Aber was der Sozialist im Interview mit “Le Monde” zu Merkels Kurs in der Europa- und Finanzpolitik sagte, hat es in sich.

“Wir müssen energischer gegenüber Berlin auftreten”, fordert Montebourg. Präsident Hollande müsse mit der Merkel’schen Austeritätspolitik brechen, wenn die Eurozone kein “Debakel” erleben soll.

Zur Begründung verweist Montebourg auf die jüngsten Wirtschaftsdaten. Und richtig: Im zweiten Quartal stand die deutsche Wirtschaft noch schlechter da als die französische, die stagniert.

“Während die anderen Länder einen Aufschwung erleben, bildet die Eurozone eine kafkaeske Insel” mit “Politikern, die das Wachstum blockieren und einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verhindern.”

Die Hauptschuld sieht Montebourg bei Merkel. Gleichzeitig erklärt er seinen Amtskollegen, SPD-Chef Gabriel, zum Hoffnungsträger. Wenn er sich da mal nicht täuscht… – Mehr hier

P.S. Mit seiner Kritik habe Montebourg eine “rote Linie” überschritten, erklärte Premier Valls am Sonntag. Am Montag reichte er den Rücktritt seiner Regierung ein… Zu Valls’ Schlingerkurs mehr hier

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