Panik in Portugal

Wer sich heiliger Geist nennt, sollte eigentlich einen Schutzengel haben. Doch heute löste die portugiesische Bank Espirito Sankto Panik an den Aktienmärkten aus.

Wie das “Wall Street Journal” berichtet, waren schon Ende des letzten Jahres Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen aufgefallen. Doch jetzt erst führen sie zum Ausverkauf und der Aussetzung des Handels.

Prompt wurden auch die Märkte in Spanien und Italien unruhig. Offenbar fürchtet man “neue Probleme mit der Stabilität des europäischen Finanzsystems”, so das WSJ.

Neue Probleme? Es sind immer noch die alten. Die Bankenkrise stand am Beginn der Eurokrise und wurde nie richtig gelöst, erst im Herbst will die EZB mit neuen Stresstests für Ordnung sorgen.

Dafür könnte es nun zu spät sein. Wenn sich die Panik ausbreitet, ist Euroland bald wieder im Krisenmodus. auch wenn Eurogruppenchef Dijsselbloem das nicht wahrhaben will… Mehr hier

 
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