Krieg ums Gas: Neuer Schlag gegen Europas “Wettbewerbsfähigkeit”
Während die EU-Chefs in Brüssel über Maßnahmen gegen die schwindende “Wettbewerbsfähigkeit” beraten, tobt im Mittleren Osten ein Krieg ums Gas – mit verheerenden Folgen. Nachdem Israel das größte Gasfeld im Iran angegriffen hatte (offenbar mit Billigung der USA), schnellte der Gaspreis um 35 Prozent in die Höhe. Da Öl und Benzin schon teurer geworden sind, kommt nun ein neuer Energiepreisschock auf die europäische Wirtschaft (und die Verbraucher) zu. Doch der EU-Gipfel schaffte es nicht, die Angriffe Israels und der USA zu verurteilen. Nur der Iran wurde abgemahnt, wie üblich. Frankreichs Staatschef Macron rang sich immerhin zu der Bemerkung durch, daß es sich um eine “rücksichtslose Eskalation” handele. Pas bon pour la “Wettbewerbsfähigkeit”...
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Macron has not uttered one word of condemnation of the Israel-US war on Iran. He did not condemn Israel when it blew up fuel storage in Tehran, exposing millions to toxins. His current "concern" didn't follow Israel's attack on our gas facilities. It follows our retaliation. Sad! https://t.co/lyfGbRm9NB
— Seyed Abbas Araghchi (@araghchi) March 19, 2026

20. März 2026 @ 12:26
Man kann in einem Wettbewerb auch Letzter werden – einer gewinnt, einer verliert.
Atom, Kohle, Öl und Gas wollen wir in Deutschland nicht (fossile Energieträger sind bäh) und bekanntlich schicken Sonne und Wind keine Rechnung.
Wir haben kalte Waschlappen und Fahrräder. Fleisch ist auch ganz ungesund – wir werden nichts besitzen und noch glücklicher werden als die Finnen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben die Märchentanten und -onkel noch immer.
20. März 2026 @ 14:19
“und bekanntlich schicken Sonne und Wind keine Rechnung.”
Hatte letztens ein Gespräch mit einem Abfallberater meiner Kommune… die müssen sich jketzt Gedanken um die ganze Photovoltaik auf den Dächern machen, die jetzt, wo die Fördeerung ausläuft, ersetzt werden sollen. Zum einen um die Art der Entsorgung, und zum anderen um die Kosten. Es kommen also durchaus Rechnungen, allerdings – wie bei der Atomkraft – unkalkulierbare und erst zu einem späteren Zeitpunkt.
20. März 2026 @ 11:56
Es war ja nicht nur Irans Gasfeld, sondern auch das Katars… Israel schert sich einen Dreck ums Völkerrecht, wie im Grunde genommen bereits seit Beginn seiner Existenz! Aber diese Verachtung hat inzwischen eine neue Qualität!
20. März 2026 @ 08:54
“Wettbewerbsfähigkeit” m( immer diese Wettbewerberei, Wettbewerb gehört auf’n Sportplatz und sonst nirgendwo hin!
“Wettbewerb ist gut – Teil 3 … und was dabei rauskommt: Kollateralschaden für alle!” https://www.hhoeft.de/mythos/index.php/2020/06/05/wettbewerb-ist-gut-teil-3-und-was-dabei-rauskommt-kollateralschaden-fuer-alle/ (insges. 3 Teile)
Wer glaubt es anders, besser zu wissen, der möge bitte argumentieren (oder für immer schweigen 😉 )!
20. März 2026 @ 09:46
Nachsatz: Dass Bibi und “Mister Grab’em” – beide auf der Flucht vor dem Staatsanwalt – die heutige Ordnung und Weltwirtschaft ruinieren ist klar. Radiomeldung heute morgen: Katar gibt an, dass die Reparatur der bisher angerichteten Schäden an seinen Anlagen des South-Pars-Gasfeldes ca. 5 Jahre in Anspruch nehmen wird. Minderung an der LNG-Produktion ~ 7%
(btw.: gut für’s Klima!)
20. März 2026 @ 11:57
Auffem Sportplatz werden die ärgsten Konkurrenten ja ausgeschlossen, da findet man keinen Wettbewerb.
20. März 2026 @ 16:05
@KK
Polemik?
PAX!
19. März 2026 @ 22:43
Da müssen wir eben noch mehr arbeiten, noch weniger Lohn, Rente, etc. bekommen.
Schuld sind ja schließlich die mörderischen Iraner.
Irgend ein Scheiß dieser Art wird sicher noch abgesondert werden.
Der CxU und den Arbeitgebern ost ja nix zu dumm.
19. März 2026 @ 20:41
Michael Lüders neueste Einordnung über den Versuch, den Iran in die Steinzeit zu bombardieren. Alles natürlich im Namen von Demokratie und Frauenbefreiung.
https://youtu.be/_hgjWqSb4IY
20. März 2026 @ 12:41
Besser Israel in die Steinzeit Bomben. Erst wenn es ihnen geht wie dem Libanon geben sie vielleicht endlich Ruhe.
20. März 2026 @ 13:46
Vorsicht mit solchen Aussagen!
19. März 2026 @ 19:48
Man braucht schon ein dickes Fell oder eine gehörige Portion Dummheit, um der derzeitigen EU-Politik noch etwas Positives abgewinnen zu können. Die Brutkastenlüge scheint vergessen zu sein, und auch, wer hier wen das 2. Mal angegriffen hat, unter fadenscheinigen Gründen (was auch einige Gelehrte aus den USA sich trauen, zu sagen). Und ist es OK für Europa und die Golfstaaten, dass Israel sein Ziel, den gesamten Nahen Osten zu beherrschen, umsetzt?
Warum handelt man so? Werden unsere Leute mit dem Tod bedroht oder sind die wirklich auf Bestechungsgelder angewiesen? Oder ist da in den Köpfen wirklich etwas kaputt gegangen? Oder ist am Ende der gesamte Wertewesten so durch Überschuldung kaputt, dass dies nur ein Weltkrieg beenden könnte? Mir scheint Letzteres am wahrscheinlichsten, denn der Hegemon, der jährlich Probleme hat, seine Angestellten zu bezahlen, möchte nun erneut 200 000 000 Dollar für den Krieg locker machen, wird aber auch damit vermutlich nicht in der Lage sein, sein Waffenarsenal in Echtzeit aufzufüllen. Es ist nicht auszuschließen, dass das letzte Mittel, die Atombombe, zum Einsatz kommen wird, es ist nur die Frage, wo die dann explodiert, am abgeschossenen Flugzeug ggf. über eigenen Territorien oder doch am Ziel. Wir haben nicht mehr 1945. Carpe diem.
19. März 2026 @ 20:32
Fehlen da nicht noch 3 Nullen?
19. März 2026 @ 20:53
Stimmt, es ist von 200 Milliarden die Rede, sorry. Man kommt ganz durcheinander. Auf X bei Don (uncut-ch) war zwischenzeitlich von 200 Billionen die Rede, hängt aber vermutlich mit der englischen Bezeichnung “billion” zusammen, was im Deutschen Milliarde heißt. es werden 200 Millarden sein, die aber wohl derzeit noch nicht genehmigt sind.
20. März 2026 @ 11:59
Ich finde ja, dass an den Schaltstellen viel zu viele Nullen das Sagen haben!
19. März 2026 @ 18:28
Moralische Selbstbesoffenheit auf der EU-Titanic:
“Dieser Eisberg wird früher oder später ausweichen! Unser Schiff ist unsinkbar!”