Irankrieg: Breiter Protest gegen Zusagen an Trump

Die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, der Niederlande und Japan haben sich in einer gemeinsamen Erklärung bereiterklärt, zur Sicherheit in der Straße von Hormus beizutragen. Dagegen regt sich breiter Protest.

Einen konkreten Zeitplan gibt es bisher nicht. Von deutscher Seite hieß es, ein Militäreinsatz käme nur nach einem Ende des Irankriegs infrage. Im EU-Gipfelbeschluss ist von Bedingungen für eine Beteiligung die Rede, die aber nicht näher spezifiziert werden.

Dennoch stößt diese Zusage an US-Präsident Trump auf ungewöhnlich breiten Protest. Binnen weniger Stunden haben mehr als 400.000 EU-Bürger eine Online-Petition unter dem Titel “Trump’s Krieg – Nicht in unserem Namen” unterschrieben.

“EU leaders are embarking on a slippery slope towards a war none of their people want,” sagte Marie Yared, Campaigns Director at Avaaz. “Governments must hold the line against Trump’s bullying – not take steps that draw them deeper into this conflict.”

Wir dürfen uns nicht tiefer in diesen Konflikt ziehen lassen – das ist das Gebot der Stunde…

Die Petition steht hier. Siehe auch Sicherheitsrisiko Trump: Der große Faktencheck