Garantien für die Ukraine: Nach Belgien winkt auch Norwegen ab
Neuer Rückschlag für die Ukraine: Nach Belgien hat es auch Norwegen abgelehnt, die Garantie für eine bis zu 140 Mrd. Euro schwere Finanzspritze für Kiew zu übernehmen.
Man schließe eine Beteiligung an Plänen für den Einsatz eingefrorener russischer Vermögen für einen Milliardenkredit an die Ukraine nicht aus, will die Absicherung aber nicht alleine schultern, sagte Finanzminister Stoltenberg. Es gebe zwar den Vorschlag, dass sein Land für den gesamten Betrag garantieren solle, so der frühere Nato-Generalsekretär. Dies sei bisher aber nicht vorgesehen. – Damit geht die Suche nach einem Bürgen weiter. Präsident Selenskyj hat erklärt, daß er das Geld brauche, um den Krieg gegen Russland noch zwei Jahre weiterzuführen. Ohne EU-Hilfe droht dem Land die Pleite…
Siehe auch Selenskyj plant noch zwei Jahre Krieg gegen Russland – mit Milliarden der EU
P.S. Nun hat die EU-Kommission zwei neue Optionen präsentiert, um die Ukraine doch noch zu retten. „Option eins besteht darin, Haushaltsspielräume zu nutzen, um Geld auf den Kapitalmärkten zu beschaffen“, sagte Kommissionspräsidentin von der Leyen. Option zwei sei, dass Mitgliedstaaten das erforderliche Kapital für Finanzhilfen selbst bereitstellten. Das will aber keiner…

european
13. November 2025 @ 12:48
Ein paar offizielle Zahlen über Belgien: Die monatlichen Zahlen der Konkurse veröffentlicht vom Amt für Statistik in Belgien
https://statbel.fgov.be/de/themen/unternehmen/konkurse/monatliche-zahl-der-konkurse#:~:text=Seit%20Anfang%20dieses%20Jahres%20haben,Monat%20zu%20finden%20(189).
“Im September 2025 verzeichneten die Unternehmensgerichte 1.219 Konkurse. Dies entspricht einem Anstieg von 142,3 % gegenüber August 2025 (503).”
Seit Anfang dieses Jahres haben die Unternehmensgerichte 4.946 Unternehmen in der Flämischen Region für insolvent erklärt. Diese Zahl liegt 6,3 % über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2024 (4.653).
“Die Zahl der im September 2025 registrierten Konkurse hat im Vergleich zum August 2025 in allen Sektoren zugenommen. Vier Wirtschaftszweige verzeichneten auch eine höhere Zahl von Konkursen, sowohl im Vergleich zum September 2024 als zum September 2023”:
Landwirtschaft und Fischerei
Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen
Transport und Verkehr
Sonstige Dienstleistungen
Ich bin sehr sicher, dass es in anderen EU-Ländern ähnlich aussieht. Die gefährdeten Branchen dürften leicht variieren. Ich frage mich, ob solche Zahlen im Raumschiff Brüssel ( Danke Ebo 🙂 ) tatsächlich ankommen.
Niko
13. November 2025 @ 12:12
ich kann den jungen Bürgern nur raten, so schnell und nachdrücklich wie möglich den Wehrdienst zu verweigern, solange das noch möglich ist, denn aus dem Wehrdienst kann schnell ein Kriegsdienst werden, wenn genug Kanonenfutter da ist. Sollen doch die zur Bundeswehr gehen, welche das von den Jungen so vehement fordern. Das Alter dürfte dabei keine Rolle spielen. Arbeit für Rentner ist ja auch in.
Stefan Meyer
13. November 2025 @ 10:58
„Vorschlag: Alle, die über die Wehrpflicht zu entscheiden haben eidesstattlich erklären zu lassen, dass sie keine Rüstungsaktien besitzen und nicht anderweitig an Aufrüstung & Krieg profitieren.“
Sehr gut! Bin sofort dabei! Überhaupt sollte es ein Pflicht zur Offenlegung ihrer Interessenskonflikte für politische Entscheidungsträger geben! Beispiel: Ein Arzt, der eine Fortbildung über ein medizinisches Thema hält, muss offenlegen, von welcher Pharmafirma er Zuwendungen bekommen hat. Conflict of Interest neudeutsch genannt.
european
12. November 2025 @ 17:48
Das ist der gleiche Stoltenberg, der als Secretary General of NATO den Krieg vorangetrieben hat wie kein anderer. Ich verweise nur auf seine Opening Remarks im September 2023 in der EU (siehe Überschrift)
https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_218172.htm
“…First of all, it is historic that now Finland is member of the Alliance. And we have to remember the background. The background was that President Putin declared in the autumn of 2021, and actually sent a draft treaty that they wanted NATO to sign, to promise no more NATO enlargement. That was what he sent us. And was a pre-condition for not invade Ukraine. Of course we didn’t sign that….”
Natürlich haben wir das nicht unterschrieben. Warum auch? Warum Diplomatie walten lassen? Warum eine Politik des gegenseitigen Interessensausgleichs anstreben? Wozu Frieden auf unserem gemeinsamen Kontinent? Und überhaupt. Warum sollten wir uns an unserer Versprechen halten?
Denn – nun kommt der Triumpf!!!
“…The opposite happened. He wanted us to sign that promise, never to enlarge NATO. He wanted us to remove our military infrastructure in all Allies that have joined NATO since 1997, meaning half of NATO, all the Central and Eastern Europe, we should remove NATO from that part of our Alliance, introducing some kind of B, or second class membership. We rejected that.
So he went to war to prevent NATO, more NATO, close to his borders. He has got the exact opposite. He has got more NATO presence in eastern part of the Alliance and he has also seen that Finland has already joined the Alliance and Sweden will soon be a full member….”
So der Triumpf des NATO-Chefs, der jetzt als norwegischer Finanzminister die Kröten dafür zusammenkratzen soll. Wie anders das doch aussieht, wenn man in Landesverantwortung steht, wo man für die Ausgaben geradestehen muss.
Ganz ähnlichen Größenwahn können wir bei Bleib-bei-uns-Daddy Rutte sehen. Im eigenen Land wegen Austerität, Lohnsenkung und gesellschaftlicher Probleme nicht mehr gewollt, hat er in seinem neuen Posten die dicken Spendier- und Verteilerhosen an. Der Wahnsinn kennt keine Grenzen und abgesetzt werden kann er auch nicht.
Von der EUCO-Präsidentin will ich gar nicht erst anfangen. Es gibt nichts worüber diesbezüglich nicht schon mehrfach geschrieben wurde.
KK
12. November 2025 @ 23:18
“Von der EUCO-Präsidentin will ich gar nicht erst anfangen.”
Deren Namen nehm ich nur noch in den Mund, wenn Aciclovir in der Nähe bereitliegt und ich mir das sofort danach auf die Lippen schmieren kann.
Arthur Dent
13. November 2025 @ 09:28
@KK
Die Unaussprechliche, hhahaha
🙂
Michael
12. November 2025 @ 17:24
Was finanzieren? Die Korruption rund um Selenskyj? Wozu, wo es doch heißt Russland sei dabei Pokrowsk zu nehmen-„as we speak”!?
Stefan Meyer
13. November 2025 @ 10:48
Köstlich!
Erneuerung
12. November 2025 @ 16:23
Mit jedem Tag, an dem dieser Krieg am Leben gehalten wird, sinkt die Finanzkraft Europas. Auch diese 140 Milliarden werden irgendwann alle sein, und Russland ist trotzdem nicht besiegt. Wieviele Beweise soll Putin noch liefern, dass seine Militärtechnik überlegen ist? Soll wirklich erst eine Oreshnik (ohne Atombestückung) das Gehirn Europas ausschalten, wenn der Selenskyj es schafft, eine dieser bereits in Einzelteilen gelieferten Taurus auf Moskau abzuwerfen?
Die Ukraine ist keine Demokratie, sondern eine rassistische Diktatur, Beweise dafür gibt es zur Genüge. Weshalb verbrennt sich Europa daran?
Michael
12. November 2025 @ 17:27
Weshalb ? Weil Europa auch keine Demokratie ist (sondern nur ein Vasall des imperialistischen undemokratischen Hegemons USA)!?
Arthur Dent
12. November 2025 @ 23:09
@Erneuerung
…sinkt die Finanzkraft Europas… – nicht traurig sein, das Geld ist ja nicht weg. Es hat nur ein anderer. Deutschland hat schon wieder 30 Milliardäre mehr. Gibt Leute, die machen immer alles richtig.
Always Look on the Bright Side of Life
pittiplatsch
13. November 2025 @ 08:52
Mit Rheinmetallaktien hättest Du Deine Piepen inzwischen verzweihundertfacht, das schafft kein Karnickel und geht nur ohne Moral.
Vorschlag: Alle, die über die Wehrpflicht zu entscheiden haben eidesstattlich erklären zu lassen, dass sie keine Rüstungsaktien besitzen und nicht anderweitig an Aufrüstung & Krieg profitieren
KK
13. November 2025 @ 12:29
@ pittiplatsch:
„Vorschlag: Alle, die über die Wehrpflicht zu entscheiden haben eidesstattlich erklären zu lassen, dass sie keine Rüstungsaktien besitzen und nicht anderweitig an Aufrüstung & Krieg profitieren“
Und dann hören wir – diesmal sicher dann vielhundertfach: „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – ich wiederhole: mein Ehrenwort…“
aber was werden die wert sein, wenn die Depots in irgendwelchen Steuerparadiesen auf Umwegen und über Stroh-firmen und -stiftungen angelegt wurden?
KK
13. November 2025 @ 12:45
„Soll wirklich erst eine Oreshnik (ohne Atombestückung) das Gehirn Europas ausschalten…“
An welches „Gehirn Europas“ denken Sie denn da? Mir fiele spontan nichts ein, was diese Bezeichnung verdient hätte…