Feiner EU-Kandidat: Ukraine liquidiert mutmassliche Spione

Als Beitrittskandidat muss sich die Ukraine zu den Grundwerten der EU bekennen. Im Krieg gegen Russland handelt sie eher wie Israel – Feinde werden kurzerhand liquidiert.

Dies zeigt das Vorgehen des ukrainischen Geheimdienstes SBU, der auch an der Sprengung der Nord Stream-Pipelines beteiligt gewesen sein soll.

Der SBU hat nach eigenen Angaben einen Mann und eine Frau getötet, die für den Mord eines SBU-Offiziers verantwortlich sein sollen, wie die “taz” berichtet.

Das Versteck der beiden von Russland angeworbenen Täter sei durch verdeckte Ermittlungen und aktive Spionageabwehr entdeckt worden, teilte Geheimdienstchef Wassyl Maljuk mit.

„Bei der Festnahme haben sie Widerstand geleistet, es kam zu einem Feuergefecht, sodass die Schurken liquidiert wurden“, sagte er auf einem vom SBU per Telegram verbreiteten Video.

Der Tod sei die einzige Perspektive für solche Verbrecher, betonte er.

Mit den Grundwerten der EU sind solche “extralegalen” Liquidierungen nicht vereinbar. Dennoch will der dänische EU-Vorsitz den Beitritt der Ukraine vorantreiben…

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