Dijsselbloem sorgt für Unruhe

War Zypern die Blaupause für die nächsten “Rettungs-“Aktionen? Dies legt Eurogruppenchef Dijsselbloem nahe – und sorgt damit für neue Verunsicherung in der Währungsunion.

Auch Luxemburg und Malta müssten ihren Banksektor gesundschrumpfen, sagt der Niederländer laut Reuters, Zitat:

Asked what the new approach meant for euro zone countries with highly leveraged banking sectors, such as Luxembourg and Malta, and for other countries with banking problems such as Slovenia, Dijsselbloem said they would have to shrink banks down.

“It means deal with it before you get in trouble. Strengthen your banks, fix your balance sheets and realise that if a bank gets in trouble, the response will no longer automatically be that we’ll come and take away your problem. We’re going to push them back. That’s the first response we need. Push them back. You deal with them.”

Damit bestätigt sich der Verdacht, den ich in diesem Blog schon öfter geäußert habe: An Zypern wurde ein Exempel statuiert. Künftig ist niemand mehr sicher vor “Bail-ins” und “Korrekturen” am “Geschäftsmodell”.

Vielleicht sollte man Dijsselbloem mal darauf hinweisen, dass auch sein Land ein Steuerparadies ist? Und dass auch in Den Haag die Banken wackeln? – Mehr zum Thema hier und hier

Und dann noch dieser passende Tweet:

 

 

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