Bisher härtester Angriff auf Kiew – EU fordert noch mehr Sanktionen
Im Krieg um die Ukraine dreht sich die Eskalationsspirale weiter. Russland habe den bisher schwersten Angriff auf Kiew seit Kriegsbeginn ausgeführt, sagte Bürgermeister Klitschko. 17 Menschen seien bei dem Angriff mit Drohnen und Raketen getötet worden. Präsident Selenskyj forderte mehr Unterstützung bei der Luftverteidigung. Die EU-Außenbeauftragte Kallas kündigte an, noch mehr Sanktionen vorzuschlagen. “Je mehr Moskau Zivilisten angreift, desto mehr Sanktionen müssen verhängt werden“, erklärte sie. Demgegenüber hieß es in Moskau, es seien “Unternehmen der Rüstungsindustrie und Energieanlagen” ins Visier genommen worden. – Für neue EU-Sanktionen braucht es gar keine russischen Angriffe. Am Tag vor der Attacke auf Kiew war Selenskyj in Dublin, wo er neue Sanktionen forderte – sogar gegen ein irisches Unternehmen. Irland hat am 1. Juli den EU-Vorsitz übernommen, Selenskyj war als Erster vor Ort…
Mehr zum Thema Sanktionen hier

3. Juli 2026 @ 10:34
Die Darstellung der russischen Angriffe auf ukrainische Städte folgt inzwischen einer akribischen Regie bei tagesschau und heute. Über die Angriffe wird berichtet unter Nennung weniger Fakten: Der Angreifer Russland und die Menge der für den Angriff eingesetzten Waffen.
Nicht genannt wird das Ziel der russischen Angriffe. Man könnte sich zumindest damit auseinandersetzen, was Russland vorgibt treffen zu wollen. Das unterbleibt, weil dies das Augenmerk darauf lenken würde, dass die Ukraine Militär und Waffenproduktion mitten in die zivilen Bereiche der Großstädte platziert und damit Kollateralschäden billigend in Kauf nimmt.
Nicht genannt wird in der Regel, wer die Opfer sind. Sind es zivile Opfer? Oder Militärs? Oder Opfer in Waffenfabriken? Es wird möglichst nichts gesagt, was das Augenmerk auf das eigentliche russische Ziel lenkt… s.o.
Es wird auch nicht hinterfragt, durch was genau die in tagesschau und heute gezeigten Wohngebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden. Russische Drohnen? Ballistische Raketen? Oder herabfallende Teile von ukrainischen Luftabwehrgeschossen? Nicht, dass das für die zivilen Opfer eine Rolle spielt, die tun mir leid und sie sind das Schlachtvieh, dass die Nato im Krieg mit Russland opfert.
Für die politische Bewertung wäre meine Erwartung, dass mit meinen ÖRR-Gebühren der Versuch unternommen wird aufzuklären, ob Russland rein zivile Ziele angreift und auf einen Kriegsterror setzt oder ob es sich um Kollateralschäden von Angriffen legitime militärische Ziele handelt.
Ich glaube, tagesschau und heute wollen unbedingt beweisen, dass die russische Kriegsführung in der Ukraine genau so schändlich und menschenverachtend ist wie diejenige Israels in Gaza, Westbank und Libanon. Da das wohl nicht der Fall ist, muss halt die Berichterstattung so frisiert werden, dass der gewünschte Eindruck trotzdem entsteht. Das Ergebnis ist mehr kriegsdienliche Propaganda als Nachrichtensendung, finanziert mit meinen Gebühren.
3. Juli 2026 @ 19:29
Sie sprechen mir aus dem Herzen. Mehr und mehr komme ich zu der Überzeugung, dass Deutschland schon lange vor 2014 sich massiv für den angezettelten Umsturz eingesetzt und die Ukrainer danach für den weiteren Konflikt hochgerüstet hat. Ich habe lange nicht verstanden, was dieses Verhalten getrieben hat, komme aber inzwischen zu dem Schluss, dass es reiner Russenhass und Revanchismus sein muss. Leider fördert ein großer Teil unserer sogenannten Qualitätsmedien und das ÖRR durch die tägliche Propaganda diesen Irrweg. So wäre es für mich nicht verwunderlich, wenn es eines Tages wieder heißt, seit ….. Uhr wird zurückgeschossen. Das Ergebnis will ich mir gar nicht vorstellen. Wen wundert es noch, dass Deutschland in rasender Geschwindigkeit selbst dafür sorgt, dass diese Politik im größten Teil der Welt nur noch Verachtung für Deutschland hervorruft. Man darf dabei natürlich nicht diejenigen fragen, denen man gerade mit dem Scheckbuch winkt.
3. Juli 2026 @ 09:05
Warum der kritische Tonfall?
Ist doch eine gute Idee: Wir verhängen Wirtschaftssanktionen gegen Russland – die Sanktionen werden Putin schnell zur Vernunft bringen …
Da sag einer, dass Zeitreisen nicht möglich sind.
2. Juli 2026 @ 18:20
Selenskij hat dafür auch schon “Vergeltungsschläge” angedroht – wobei ich bisher dachte, dass seine Rocky-Horror-Picture-Show mit den deep strikes der letzten Wochen genau DIE Vergeltungsschläge für irgendwas sind.. egal, nicht so kleinlich sein, the show must go on, das Business sowieso.
Na dann müssen eben noch ein paar Tausend Ukrainer und Russen mehr sterben, während sich beide Seiten mit “Vergeltungsschlägen” überziehen. Und während die EU das Blutbad in ihrer Nachbarschaft weiter mit Geld, Waffen und kaputter Moral befeuert.
2. Juli 2026 @ 17:06
Ich bin es überwiegend Leid, Woche für Woche seit Mitte 2022 von ‘den schwersten Angriffen’ mit 26 zivilen Toten, davon über 30 Kinder zu hören und zu lesen.
Die Drehbuchautoren in Kiew haben wohl nicht genug KI (oder MI) um mitreißendere Sätze zustande zu bringen.
Schönen Dank in diesem Zusammenhang, dass schon seit einiger Zeit in den ÖRR-Nachrichten diese Meldungen mit identischen Archivbildern hinterlegt werden.
Für den großen Teil unserer Gleichschrittgesellschaft wird’s schon reichen
2. Juli 2026 @ 15:54
Stimmt es daß Selenskyj und sein Team dauerhaft unter den Einfluss von Kokain agieren!
2. Juli 2026 @ 15:22
Ich hatte mich geirrt… das “Bitten” war nur ein Intermezzo, jetzt wird wieder gefordert!
2. Juli 2026 @ 14:24
Einfaltspinsel, die ihre Einfallslosigkeit ad nauseam zelebrieren. Willkommen in den klimatisierten Stockwerken der EU!