Cameron pokert (zu) hoch

Es ist noch ein weiter Weg”: Mit dieser Bemerkung hat der britische Premier Cameron eine neue Pokerrunde um den “Brexit” eingeleitet. Offenbar reicht ihm das letzte EU-Angebot noch nicht aus.

Es sieht eine “Notbremse” für den Fall vor, dass zu viele Zuwanderer aus der EU kommen und Sozialhilfe beanspruchen. Wann es zu viel werden, soll allerdings Brüssel entscheiden, nicht London.

Das passt Cameron nicht – und den EU-Gegnern auf der Insel schon gar nicht. Sie wollen keine Notbremse, sondern am liebsten aus dem EU-Geleitzug aussteigen, mindestens aber den Kurs vorgeben.

Der Widerstand ist so groß, dass der EU-Zeitplan platzen könnte. Eigentlich war geplant, dass der EU-Deal schon nächste Woche steht und der Gipfel Mitte Februar ihn absegnet.

Cameron spielt jedoch auf Zeit – und könnte damit ein Eigentor schießen. Denn nach einer neuen Umfrage sind die EU-Gegner auf dem Rückzug: 54 % der Briten wollen doch lieber keinen Brexit.

Wenn die EU schlau wäre, würde sie Cameron jetzt sagen, dass die Zeit für eine Einigung abläuft… – Mehr zum Brexit hier

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One Response to Cameron pokert (zu) hoch

  1. Johannes 31. Januar 2016 at 05:52 #

    Wer sagt denn, dass Camron in der EU bleiben will? Weil er das immer sagt? Es wurde auch immer gesagt, dass man uns Deutschen nie die Schulden anderer Euroländer aufzwingen wird, und es ist komplett anders gekommen. Camron zieht doch nur eine Show ab damit nicht ER der Hauptschuldige an dem Austritt später ist. Legendenbildung, die EU wollte nicht, er schon 😉

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