Wie Bannon die Europawahl aufmischen will

Die Ankündigung schlug in Brüssel wie eine Bombe ein: Der rechte Vordenker und ehemaliger Berater von US-Präsident Trump, S. Bannon, will eine Art Internationale der Nationalisten in der EU gründen.

Sein Hauptquartier will Bannon ausgerechnet in der EU-Kapitale aufschlagen. Von dort will er künftig mit der FPÖ, der Lega oder dem Front National kooperieren.

Der Chef der Liberalen im Europaparament, Verhofstadt, reagierte prompt. “We know what the nightmare of nationalism did to our countries in the past”, twitterte er. “We must #BanBannon! #GenerationEurope must stop him!”

Auch in Deutschland bekam Bannon sofort Gegenwind. Fast alle Parteien wollen sich seiner Bewegung entgegenstellen, sogar die AfD hat Vorbehalte.

Das scheint Bannon aber nicht zu schrecken, im Gegenteil. Er ist fest davon überzeugt, dass Kanzlerin Angela Merkel und ihre Anhänger schon bald die Macht verlieren werden.

Sein Idol heißt George Soros, der Investor und Philanthrop, der sich vor allem in Osteuropa für Demokratie und Rechtsstaat engagiert. “Soros is brilliant,” he said. “He’s evil but he’s brilliant.”

Dieser Beitrag erschein zuerst bei piqd. Mehr Details zu Bannons Plänen hier. 

 
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