Trump: “Wir geben kein Geld mehr für den Ukraine-Krieg”
Während Deutschland und die EU ständig neue Finanzspritzen und Waffenhilfen für die Ukraine versprechen, sind die USA ausgestiegen – sagt Präsident Trump.
Dies berichten amerikanische, russische und ukrainische Medien. Hier das Trump-Zitat aus einem Interview mit dem “Daily Caller”:
“Now we sell equipment to NATO. I got them to go from two to five (defense spending from 2% to 5% – ed.) Nobody thought that was, and pay. We sell equipment to NATO. We don’t sell it to Ukraine. We sell it to NATO. They pay for the equipment. We’re not spending any money on the war. That’s some difference, right there”
Zu gut deutsch: Die US liefern zwar weiter Waffen an die Ukraine. Doch der Verkauf wird über die Nato abgewickelt – und die europäischen Länder, allen voran Deutschland, zahlen.
Die Nato hat dafür ein eigenes Programm entwickelt. Es heißt PURL und hat nach Angaben von Nato-Generalsekretär Rutte schon mehr als 1,5 Mrd. Dollar eingesammelt.
Das Geld fließt über die Nato an die US-Waffenschmieden. Die US-Administration organisiert dann die Lieferung an die Ukraine. Es ist eine Geldmaschine, wie Trump sie liebt.
Bemerkenswert ist, dass die Leitmedien darüber kaum berichten – und Trumps Interview sogar ganz verschweigen. Es wäre wohl allzu peinlich, die bittere Wahrheit auszusprechen…
Mehr zum Krieg um die Ukraine hier

2. September 2025 @ 04:49
die Leitmedien? Die Leidmedien!
1. September 2025 @ 21:17
Jetzt ist es offiziell: Trump/USA erfüllen alle Kriterien der Definition von Kriegsgewinnlern! Das wird selbst ein korrumpiertes Nobelpreiskomitee bei Erwägung des Friedensnobelpreises nicht schlucken!
1. September 2025 @ 16:07
Schön, dass Amerika am Krieg verdient und die Ukraine vielleicht noch ein Jahr durchhält. Dann ist weiteres hier dringend benötigtes deutsches Geld weg, die Wettbewerbsfähigkeit Europas weiter gesunken, Russland weiter gestärkt und eine weitere Million Menschen gestorben, Prima.
Und wie geht es dann weiter? Glaubt man ernsthaft, hinter der neuen Mauer (zwischen BRICS und Nato) noch irgend eine bestimmende Rolle spielen zu können? Mit teurer Energie, abfallender Innovationstätigkeit, weiter sinkender Geburtenrate, alle Fachkräfte im Militär oder bei der Indoktrination (alles, was ideelle “Werte” schaft) beschäftigt, breite Teile der Bevölkerungen verarmt? Wie ist die Strategie? Was will man errreichen (der Bankrott Russlands scheidet aus)? Das hatte ich ganz am Anfang der Zeitenwende, noch bei Facebook, unsere Außenbarbie in Bezug auf den Donbas gefragt und keine Antwort erhalten. Ich denke an diesem Punkt sind unsere werten Kapitalverteter stehen geblieben.
1. September 2025 @ 14:09
Die bittere Wahrheit ist: Die NATO war schon immer das lukrativste Geschäftsmodell für die USA, denn wenn die einst zerstrittenen europäischen Vasallen wissen, wem sie zu dienen haben, gibt es untereinander weniger Streit und für den Hegemon maximale Rendite.
Die bittere Wahrheit ist auch, dass die EU unter dem militärischen Schutz der USA immer mehr politische Macht zentralisiert hat und Deutschland EUropa heute dominiert.
Die bittere Wahrheit ist auch, dass Deutschland EUropa nicht nur wirtschaftlich und politisch, sondern auch militärisch dominieren will.
Es stellt sich die Frage: Was nützt Deutschland als regionale Hegemonialmacht mehr – ein weiteres Commitment der USA im Ukrainskrieg oder der Rückzug der USA aus dem Ukrainekrieg?
Meine Antwort lautet: der Rückzug. Denn damit kann sich Deutschland zur stärksten Armee EUropas hochrüsten und als Hauptsponsor des Feldzugs gegen Russland die totale Führerschaft in allen geostrategisch relevanten Bereichen für sich beanspruchen – politisch, wirtschaftlich und militärisch.
Deutschland will EUropa führen und Russland ruinieren. Die Ukraine ist der Schlüssel zu Deutschlands Viertem Reich. EIn POTUS, der sich aus der Ukraine und EUropa verabschiedet, ist das Beste, was Deutschland passieren kann.
Ob es das Beste für EUropa ist, wird sich zeigen. Vielleicht werden sich einige europäische Nationen irgendwann danach sehnen, von den USA oder Russland befreit zu werden, denn ein EUropa unter der Herrschaft der Achse Berlin–Kiew wäre das Ende EUropas, wie wir es kannten.
1. September 2025 @ 14:20
Das ist aber eine sehr gemeine Analyse, jedenfalls aus deutscher Sicht. Ich für meinen Teil (als deutscher Staatsbürger) hatte gedacht, dass wir mit der Großmannssucht ein- für allemal abgeschlossen hätten…
1. September 2025 @ 14:42
@ebo:
Ich schildere hier nur das wachsende Unbehagen eines nervösen Kleinstaat- Pazifisten, der sich einbildet, im Gestus der deutschen Politik und Mainstream-Journaille die deutsche Großmannssucht wiederzuerkennen. Wenn Deutschland Geopolitik macht, dann sicher nicht aus humanitären Gründen, nicht wahr?
1. September 2025 @ 22:45
@ Guido B.:
In etwa die gleichen Gedanken wie die Ihren gehen mir auch schon seit längerem durch den Kopf. Den europäischen Führungsanspruch spricht der Herr Bundeskanzler ja auch ganz offen und ohne Scham aus, und es ist kaum zu übersehen, dass er und die seinen (inklusive den Witzbolden von der SeeheimerPD) geradewegs darauf hin arbeiten. Gerne auch auf Kosten der sozialen Bedürfnisse unserer Gesellschaft, auch das wird erstaunlich offen gesagt und erstaunlich lethargisch von der Bevölkerung hingenommen.
Es stellt sich aber doch die Frage, ob das Projekt Erfolg verspricht. Meiner Meinung nach spricht einiges dafür, dass Deutschland auf halben Weg die Luft ausgehen könnte, schließlich werden wir gerade Zeugen eines gehörigen und sich beschleunigenden wirtschaftlichen Abschwungs.
Außerdem scheint man in Machthaberkreisen nicht wirklich ein Konzept zu haben. Siehe unter anderem den hier rechts verlinkten gfp-Artikel („Entscheidung erneut verschoben“). Ganz allgemein hat mich längst der Eindruck beschlichen, dass man zwar völlig hemmungslos sich riesige Geldmittel ertrickst hat, die man nun auch ausgeben will, aber so was altmodisches wie eine Bedarfsanalyse scheint man dazu gar nicht erstellt zu haben – jedenfalls ist das für mich nicht ersichtlich. Mir steigt da der stechende Geruch von ganz viel verbranntem Geld jetzt schon in die Nase.
Auch frage ich mich, wie man das wohl in Frankreich (und anderen EU-Staaten) so bewerten wird, wenn Deutschland tatsächlich sich auf den Weg zur europäischen Großmacht begeben sollte. Möglicherweise wissen sich unsere Partner bei der Begeisterung zurückzuhalten …
Übrigens gibt es noch einen zweiten EU-Staat, der ganz ähnliche Großmachtambitionen hegt und offen äußert: Polen. Die wollen auch die stärkste europäische Militärmacht werden. Was soll das denn werden, ein Wettrüsten zwischen Warschau und Berlin?
Tldr: Die feuchten Träume von unserem Herrn Bundeskanzler interpretiere ich ganz ähnlich wie Sie. Aber ich bin relativ sicher, dass sie im Fiasko enden werden. Zu unser aller Schaden. Und sie erhöhen ziemlich dramatisch die Kriegsgefahr auf unserem Kontinent.
Um auch noch einen Kalauer loszuwerden: Der Herr Bundeskanzler fühlt sich vielleicht auf einem ähnlichen Weg wie »Friedrich der Große«. Er ist aber nur Friedrich der Lange.
2. September 2025 @ 06:40
Sie spenden Trost. Danke dafür.
Die Nachkriegskarriere Deutschlands in EUropa hat gezeigt, worauf es ankommt: Wirtschaftskraft und Finanzpotenz. Polen ist zu schwach. Frankreich ist zu schwach. Italien sowieso. Solange Deutschland alle EU-Länder überflügelt, kann es seinen Führungsanspruch legitimieren. Und mit BRICS als Feindbild scharen sich all die schwachen Länder gerne hinter einen finanzstarken Hegemon. Deutschland weiss das und wird seine relative Stärke zu nutzen wissen.
Der Westen ist insgesamt auf Talfahrt. Wir alle werden unter der neuen multipolaren Welt zu leiden haben und Wohlstand verlieren. Was ich an Deutschlands Führungsanspruch nicht mag, ist das Dogmatische, Fanatische und Größenwahnsinnige. Die deutsche Mentalität muss von einer Supermacht beaufsichtigt werden. Sonst führt sie uns zuverlässig in die Katastrophe.
1. September 2025 @ 13:59
Schutzgelderpressung auf staatlicher Ebene…
1. September 2025 @ 13:50
Klingbeil in der Ukraine: wie viel Geld darf ich euch geben? Merz in Deutschland: Bürger, für euch gibt es kein Geld.
Und wenn dem niederländischen Schleimer, wie er sagt, so gut in der Ukraine gefällt, soll er dort bleiben und das gesparte Reisegeld in noch mehr Waffen stecken.