Polen stellt EU-Beitritt der Ukraine infrage
Die EU steht wie ein Mann hinter der Ukraine – diesen Eindruck wollten Merz & Co. bei der Trump-Show im Weißen Haus vermitteln. Doch das stimmt nicht. Sogar der EU-Beitritt wackelt.
Nicht nur Ungarn und die Slowakei sind ausgeschert – was auch an ukrainischen Attacken auf die Druschba-Ölpipeline liegt.
Nun fällt auch Polen aus. Die Regierung in Warschau streitet nicht nur um Sozialhilfe für die ukrainischen Flüchtlinge – Präsident Nawrocki hat ihre Verlängerung blockiert.
Polen hat auch die kriegswichtige Starlink-Finanzierung gestoppt – und die Unterstützung für einen schnellen EU-Beitritt entzogen.
Der Grund ist die Verherrlichung des ukrainischen Kriegsverbrechers Bandera und Streit über die Wolhynien-Massaker.
“Ukraine has no chance of joining EU until Volyn massacre issue is resolved”, sagte Vizepremier Kosiniak-Kamysz.
Daraufhin kamen wilde Drohungen aus Kiew. Denn der EU-Beitritt ist ein strategisches Ziel für Präsident Selenskyj und seine Regierung.
Auch Brüssel treibt ihn mit voller Kraft voran. Doch ohne Polen und gegen Ungarn und die Slowakei geht gar nichts…

Der Skeptiker
1. September 2025 @ 12:05
Der Beitritt der Ukraine würde so viel Geld kosten, dass alle anderen Mitglieder überlegen, ob Sie nicht die EU verlassen. Man denkt gar noch über Moldavien nach, das ebenso bitterarm ist und Balkanländer, um russischen Einfluss zu verdrängen. Von Georgien sollte man unbedingt die Finger lassen. Die Zeiten, in denen die NATO mit dem Geldbeutel der EU winkt, sollten vorbei sein.
Monika
29. August 2025 @ 12:54
Nur die Deutschen “Eliten” schaffen es, junge Ukrainer, die sich ihrer Kriegspflicht entziehen wollen, als Flüchtlinge in Deutschland hoch willkommen zu heißen. Ganz zu recht übrigens, denn jeder junge Ukrainer, der nicht in diesem Slava Ukraini- Wahnsinn sein Leben opfern will, sollte uns das dafür nötige Steuergeld wert sein.
Aber dann gleichzeitig in Deutschland selbst die Kriegspflicht einzusetzen, und deutsche Soldaten direkt in der Ukraine als Hilfspersonal in den Slava Ukraini-Dschungel schicken, das Ganze ebenso aus deutschen Steuergeldern zu bezahlen, die hier auf Grund der Flüchtlings- und allgemeinen sozialen Lage an allen Ecken und Enden fehlen, ist schon ganz besonderer Irrsinn.
Dieser Regierung gehört der Prozess gemacht wegen vorsätzlicher grundgesetzwidriger Gefährdung der deutschen Staatlichkeit und Sicherheit! Zumindest muss sie politisch aus dem Verkehr gezogen werden. So schnell als möglich.
KK
29. August 2025 @ 13:52
“Dieser Regierung gehört der Prozess gemacht…”
Gilt das dann nicht auch für die Vorgängerregierung und diejenige, die für die beiden unredlichen und letztlich nur eskalierenden Minsk-Abkommen verantwortlich war?
Und was fällt da auf: Konstanter Faktor ist dabei die SPD (erinnere ich Ihr Parteibuch da richtig? 😉 ) – aber beteiligt waren letztlich ja alle sogenannten “demokratischen Parteien der Mitte”.
Monika
29. August 2025 @ 17:17
ja, sie erinnern da richtig und ich hadere spätestens seit Olaf Scholz in München die Friedensengel aus der Hölle losließ… Ich bin grad nur sehr gespalten in meiner Einschätzung, ob ich im innerparteilichen Engagement, wie bei Aktionen auf den Parteitagen, über den direkten Kontakt zu bundesweit organisierten innerparteilichen Protestgruppen und meiner Basisarbeit* in meiner lokalen AG 60+ Gruppe nicht mehr erreichen kann, als mit einem empörten Hinschmeissen des Parteibuchs.
Ich habe mir allerdings eine persönliche rote Linie gezogen: sollte es zur Entsendung von Bundeswehrpersonal in die Ukraine kommen, dann schmeiss ich hin.
*Dafür hab ich gerade eine kleine Glosse erarbeitet für ein Giveaway zum Antikriegstag:
Wenn Newton Panzer zählen würde
Sir Isaac Newton, der alte Apfel-Fänger, hätte sich vermutlich gewundert, wie seine Gesetze der Mechanik heute auf dem diplomatischen Schlachtfeld Karriere machen. Denn wer glaubt, Friedensbewegung und Kriegstüchtigkeit seien bloß politische Gegenspieler, der irrt: Sie sind physikalisch miteinander verheddert – im ewigen Tanz von Aktion und Reaktion.
Kriegstreiber vs. Friedensfreunde – ein Kräfteparallelogramm
Die Formel ist bestechend einfach:
F(K → A) = –F(A → K)
Was so aussieht wie ein Streit unter Algebra-Studenten, ist in Wahrheit die mathematische Eleganz der Friedensbewegung. Die Kraft, mit der die Kriegslust auf die Antikriegsfront trifft, wird exakt gespiegelt – als Widerstand, als Protest, als beharrliches Ringen um Gehör in einer Welt, die oft lieber auf Raketenhorchposten lauscht als auf Argumente.
Abschreckung als Placebo
Wer Newtons drittes Gesetz verstanden hat, weiß: Abschreckung funktioniert nur, wenn die Gegner jeweils Resonanzraum dafür besitzen. Doch was tun, wenn der Resonanzraum ein Vakuum ist – oder schlimmer noch: ein Hohlkopf? Abschreckung gegen Ignoranz? Das ist wie ein Pingpongball gegen die Wand gespielt, oder ein Laserpointer im Nebel.
Hologramme und Hohlräume
Die Pointe ist bitter und brillant zugleich: Mechanik wirkt nicht auf Hologramme. Und geistige Kräfte nicht auf Hohlköpfe. Wer also glaubt, mit Panzerparaden Frieden zu schaffen, hat Newton nicht gelesen – oder ihn mit Clausewitz verwechselt.
Die Physik lehrt, dass jede Kraft eine Gegenkraft erzeugt. Die Politik hingegen tut oft so, als gäbe es nur die eigene Bewegung. Doch wer Frieden will, muss mehr bieten als militärische Drohgebärden und rythmisches Säbelrasseln – er muss Resonanz erzeugen. Und die entsteht nicht durch Drohgebärden, sondern in klugen Köpfen. Leider sind die wohl derzeit Mangelware.
Mezzo Mate
29. August 2025 @ 15:43
„ganz besonderer Irrsinn“ oder gar Schizophrenie: man pumpt nach eigenen Angaben ca. 6,5 Mrd jährlich in die Menschen, die vor Kriegsgemetzel fliehen oder einfach keinen Sinn im Krieg erkennen. Darunter sind einige hundert Tausend Wehrpflichtige (Manche würden sagen: Deserteure). Auf der anderen Seite gibt man Abermilliarden für diejenigen, die dort kämpfen wollen/müssen, für die dafür notwendigen Waffen, weiterhin für die eigene Aus- und Aufrüstung, für die angedachten Wehrpflichtigen, die zeitnahe, wenn so beschlossen, in das fremde Land geschickt werden sollten, aus dem die eigenen Bürger hierher fliehen. Eine ganz andere Frage dabei ist: warum diese Kriegsflüchtlinge nicht auf die Straße gehen um gegen den Krieg zu protestieren.
KK
29. August 2025 @ 16:08
“Eine ganz andere Frage dabei ist: warum diese Kriegsflüchtlinge nicht auf die Straße gehen um gegen den Krieg zu protestieren.”
Warum sollten sie? Denen gehts hier ja gut – ist der Krieg erst mal zuende, müssten sie ja zurück!
Helmut Höft
29. August 2025 @ 09:13
Die Regierung in Warschau streitet nicht nur um Sozialhilfe für die ukrainischen Flüchtlinge – Präsident Nawrocki hat ihre Verlängerung blockiert. Ach, Wolhynien, das gibt’s doch gar nicht mehr, die OUN und Stepan Bandera auch nicht (außer den Banderisten) – aber zurück ins Sudetenland, nach Judäa und Samaria, der Ostafrikanische Graben gehört uns, wir waren auch schon da! Nieder mit den Flüchtlingen! (Sarkasmus off)
Vorwärts via Rückspiegel? m(
Bogie
28. August 2025 @ 22:08
Vielleicht begreifen manche Politiker in den EU-Staaten (natürlich nicht die Kommission oder Deutschland) so langsam, was für einen Staat man sich damit in die EU holen würde:
Ärmer als jeder andere Staat (jeweils innerhalb der EU).
Korrupter als jeder andere Staat.
Gewaltbereiter (auch gegen EU-Mitgliedsstaaten) als jeder andere Staat.
Hochgerüsteter als jeder andere Staat.
Rechtsgerichteter als jeder andere Staat.
Und last but not least demokratieferner als jeder andere Staat.
Das kann man doch nicht wirklich wollen auch nicht wenn man Russland abgrundtief hasst.
KK
28. August 2025 @ 21:54
“Daraufhin kamen wilde Drohungen aus Kiew.”
Ja, das zeigt das wahre Gesicht dieser Ukronazis! Wer die in die EU holt, kann sich auch eine Giftschlange ins Bett holen…
Michael
28. August 2025 @ 20:24
Ich will hoffen dass Ungarn, die Slowakei und jetzt Polen nicht umfallen bzw. sich in letzter Minute kaufen lassen! Brüssel schreckt vor keinen Mitteln zurück! Nicht nur Rumänien und Moldawien sind Beispiele hierfür! Die Ukraine wäre zumindest für die nächsten 10-15 Jahre eine Belastung die die EU nicht verkraften würde! Dabei sollten Selenskyj‘s Ambitionen überhaupt keine Rolle spielen!
Guido B.
28. August 2025 @ 17:31
Der grösste EU-Nettoempfänger 2024 war Polen. Polen merkt langsam, dass die Ukraine alle Milliarden absaugen würde, wenn sie der EU beitreten würde. Schlecht für Polen. Es geht hier um einen Wettbewerb zwischen Steuergeld-Profiteuren. Geld ist halt doch wichtiger als Solidarität mit “Freiheitskämpfern”. Das Fressen kommt halt immer vor der Moral.
Erneuerung
28. August 2025 @ 16:55
Manchmal bricht ein seeuntüchtig gewordenes Schiff an unerwarteter Stelle, besonders dann, wenn die Brücke meint, alles im Griff zu haben und in ihrem Rausch die Schwachstellen ignoriert. Da hilft auch die Kapelle nicht mehr.