Krieg gegen Iran: Merz sieht ein Dilemma, Selenskyj eine Chance

Beim letzten Angriff auf Iran im vergangenen Juni hat Kanzler Merz noch anerkennend erklärt, die Israelis machten “die Drecksarbeit” für die westlichen Verbündeten. Beim aktuellen, zweiten “Präventivkrieg” tut er sich etwas schwerer.

Merz erklärte, dass Deutschland bei der völkerrechtlichen Lage bei diesem Krieg einem Dilemma stecke.

Offensichtlich hätten bisher alle Maßnahmen den Iran nicht von dem Atom- und Raketenprogramm hätten abhalten können. Man werde die Partner nicht belehren, betonte der Kanzler.

Wen wundert’s, sonst müßte sich Merz ja mit US-Präsident Trump anlegen!

Weniger Probleme mit dem Völkerrecht hat offenbar der ukrainische Präsident Selenskyj. Er lobte Trump und betonte, genauso entschieden solle er auch gegen Russland vorgehen…

Siehe auch Krieg gegen Iran: E3 disqualifiziert sich mit einseitiger Erklärung

P.S. Als Hardliner positioniert sich wiederum Außenminister Wadephul.  Die Angriffe Israels und der USA seien notwendig, sagte er dem NDR. Das iransche Regime gefährde nicht nur Israel, sondern auch die Interessen Europas. Gemeint sind die iranischen Drohnen für Russland, die gegen die Ukraine eingesetzt werden!