UK, Kanada und Australien erkennen Palästina an – Deutschland isoliert

Einen Tag vor einem Gipfeltreffen in New York, das Frankreich und Saudi-Arabien ausrichten, haben auch Großbritannien, Kanada und Australien einen künftigen Staat Palästina anerkannt. Die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung müsse aufrechterhalten werden, erklärte der britische Premier Starmer. Die israelische Regierung arbeite systematisch daran, die Entstehung eines palästinensischen Staates zu verhindern, sagte der kanadische Regierungschef Carney. Deswegen erkenne Kanada nun einen palästinensischen Staat an. Demgegenüber hält Deutschland an seiner ablehnenden Haltung fest. Damit ist es zunehmend isoliert – nicht nur in der EU, sondern auch in der Uno und sogar in der G-7. Großbritannien und Kanada sind die ersten G-7-Nationen, die Palästina anerkennen. 

Siehe auch “Eine unmögliche Israel-Politik” (Newsletter)