EZB bleibt in Männerhand

Der EU-Gipfel kann sich immer noch nicht auf ein Budget einigen. Auch Griechenland hängt weiter in den Seilen. Umso mehr Entscheidungskraft beweisen die 27 bei der Besetzung des EZB-Direktoriums: Sie beriefen den Luxemburger Mersch in das sechsköpfige Leitungsgremium. Damit setzten sie sich über die Forderung des Europaparlaments hinweg, den Posten mit einer Frau zu besetzen.

Die EZB bleibt also fest in Männerhand – voraussichtlich bis 2018, wie der grüne Europaabgeordnete S. Giegold schätzt. Sein Kommentar: “Das ist peinlich und widerspricht den Bekenntnissen zu mehr Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit.” – Mehr zum Demokratieverständnis des Rates hier.