EU kommt Trump entgegen – und lässt ihn wieder mit Moskau verhandeln

Die EU hat weitere Zugeständnisse an US-Präsident Trump angekündigt – diesmal in Grönland. Zudem lässt sie ihm freie Hand bei den Friedensgesprächen mit Russland – in Abu Dhabi glänzen die EUropäer durch Abwesenheit.

War was? Beim Sondergipfel in Brüssel beschworen die EUropäer zwar ihre “Unabhängigkeit”. Nach dem Trump-Schock könne man nicht weitermachen wie bisher.

Doch statt wenigstens eine Drohkulisse aufzuzeigen, kam die EU Trump weiter entgegen. So kündigte Parlamentspräsidentin Metsola an, das gerade blockierte Handelsabkommen mit den USA doch wieder freigeben zu wollen.

Damit würde der unfaire Deal, den Kommissionschefin von der Leyen ausgehandelt hat, umgesetzt – als wenn nicht gewesen wäre: Zollfreiheit für US-Unternehmen, aber 15 Prozent US-Zölle für europäische Exporte.

Von der Leyen ging erneut auf Trump zu und kündigte ein “umfassendes Investitionspaket” für Grönland an. Die EU werde ihre Aufrüstung auch für arktistaugliche Ausrüstung wie einen europäischen Eisbrecher einsetzen.

Ein Mitspracherecht bei den von Trump angekündigten Verhandlungen über ein “Rahmenabkommen” für die Arktis forderte sie nicht. Die EU zahlt, darf aber nicht mitreden.

Dasselbe gilt für die Ukraine. EUropa zahlt, ist bei den neuen Friedensgesprächen mit Russland in Abu Dhabi aber nicht dabei. Auch damit macht sie sich von Trump abhängig…

Siehe auch “Trumps Drohungen: Hat die EU etwas dazugelernt?