12 Comments

  1. Michael
    25. Januar 2026 @ 13:10

    Man stelle sich vor ein europäischer Politiker oder gar Merz wäre imstande eine solche Rede zur Lage der Nation halten (obwohl ich kein Schröder Anhänger bin) und lese diesen Artikel:
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ein-jahrzehnt-der-bewaehrung-li.10015423
    Immerhin … !

  2. Thomas Damrau
    25. Januar 2026 @ 11:40

    Die Formulierung „Marquardt spricht von einem Fehler“ ist die Untertreibung der Woche. Im Interview mit dem DLF (https://www.deutschlandfunk.de/mercosur-macht-europa-sich-laecherlich-interview-m-erik-marquardt-gruene-ep-100.html) wirft er sich in den Staub und bekennt:
    — „Vater, ich habe gesündigt!“
    — „Bei uns EU-Grünen hat kurz der Verstand ausgesetzt.“
    — „Wenn ich meine Sünde nur rückgängig machen könnte!“
    — „Ich bitte um eine milde Bestrafung!“

    Kurz: Nach den Themen
    — Umweltschutz
    — Wachstumskritik
    — Pazifismus
    wird nun auch die Globalisierungskritik (und mit ihr die Zweifel am Neokolonialismus) entsorgt. Die Grünen sind inzwischen die Speerspitze der Radikalen Mitte (https://redfirefrog.wordpress.com/2024/03/02/das-glaubensbekenntnis-der-radikalen-mitte/) und orientieren sich hauptsächlich am Applaus der bürgerlichen Medien.

  3. Helmut Höft
    25. Januar 2026 @ 10:30

    „Merz hofiert Meloni. „ passend dazu: La mamma italiana?Meloni, Mutterschaft und die neue Rechte in Italien https://www.deutschlandfunk.de/neue-rechte-in-italien-giorgia-meloni-la-mamma-italiana-100.html

  4. hutaekjango
    25. Januar 2026 @ 09:06

    Erstaunlich, dass der BK eine vor kurzem noch eine als “postfaschistische Rechtspopulistin” verachtete hofieren darf. Ist das nicht heuchlerisch oder nur pragmatisch, auch, weil offenbar erkannt wurde, dass eine solche haltlos ” links-grün-geführte” Propaganda kontraproduktiv war. Was ist nun mit Orban? Und, Polens Konservatismus ist offenbar ” sacrosankt”!?

  5. european
    25. Januar 2026 @ 08:57

    Ich bin nicht sicher, ob es einen weiteren Anlauf geben wird, denn dazu ist die Finanzelite bereits zu mächtig. Selbst wenn es ihn also geben sollte, werden die Bürger die letzten sein, die dazu gefragt werden.

    Der entscheidende Webfehler im Konzept ist m.E. dass die Erweiterungen reinweg im Interesse der Großkonzerne vorgenommen wurde, was sich gerade für Länder wie die Slowakei als fatal herausstellt. Vielmehr sollte eine Erweiterung unter dem Aspekt vorgenommen werden, was die neuen Länder zum Gelingen beitragen können. Haben sie ein eigenes ökonomisches Modell das sie trägt?

    Bisher war der „Beitrag“ bei jedem Neuzugang eine hohe Abwanderungsquote der Bürger, insbesondere der Jugend, Billiglöhne für Konzerne und Landgrabbing in großem Stil. Sieht man auch aktuell in der Ukraine. Den Ländern gehört ihr eigenes Land nicht mehr. Sollte es also tatsächlich einen Neustart geben, müsste dies für null und nichtig erklärt werden, damit es funktionieren kann.

    Ich glaube nicht, dass das passieren wird.

  6. KK
    24. Januar 2026 @ 23:12

    “…das Fundament wankt, auf dem die EU erbaut wurde.”

    Abreissen, neu bauen! Anderer Architekt, andere Bauausführung und vor allem: ganz andere Verwalter und Hausmeister, denn die jetzigen haben es in Windeseile verotten lassen – auch ganz ohne das Zutun eines Trump, denn Obama und Biden waren u.a. hinsichtlich Entwicklung in der und um die Ukraine kaum einen Deut besser!

    • Norge
      25. Januar 2026 @ 08:33

      Und für diesen kompletten Restart nehmen “wir” wen woher? Also “wir” in Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Ungarn + 21?

      • Erneuerung
        25. Januar 2026 @ 11:01

        Wie wäre es, wenn man eine Kandidatenliste quer durch die im Parlament vertretenen Parteien für den Vorsitz der EU-Kommission aufstellt und diese dann per Volksentscheid in allen EU-Ländern wählen lässt? Der Einwand der Qualifikation dürfte sich mit dem letzten Personal erledigt haben und so ganz dumm ist das Wahlvolk auch nicht. Dann, und nur dann, gäbe es erst mal eine demokratische Legitimierung. Diese Person oder dieser Personenkreis könnte dann erst mal intern eine Agenda erstellen, ohne durch die verschiedenen Lobbygruppen unter Druck gesetzt zu werden. Also so etwas wie eine neue europäische Verfassung in Kurzform, die dann wiederum zur Wahl in Europa vorgestellt wird. Die Alternative ist weiteres Zerfleischen und weiterer Abstieg.

  7. Ulla
    24. Januar 2026 @ 19:28

    https://euractiv.de/news/evp-bestraft-abgeordnete-fuer-mangelnde-unterstuetzung-von-ursula-von-der-leyen/

    ich bin perplex….
    da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.
    Das EU-Fundament wankt nicht nur, die Fassade ist am Broeckeln und wie!

  8. Ulla
    24. Januar 2026 @ 19:05

    https://euractiv.de/news/evp-bestraft-abgeordnete-fuer-mangelnde-unterstuetzung-von-ursula-von-der-leyen/
    ich bin perplex! Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich….

  9. Guido B.
    24. Januar 2026 @ 17:21

    Wenn es der finnische Präsident Alexander Stubb ernst meint mit der “respektvollen Aussenpolitik”, dem “wertebasierten Realismus” und dem Multilateralismus mit Vertretung des Globalen Südens, wäre die Zeit reif für einen Personalwechsel an der EU-Spitze. Diese imposante Persönlichkeit wäre die ideale Besetzung für das Präsidium der abschmierenden deutschen EU, die sich nur noch auf Feindbilder fixiert, Sanktionen ausspricht und einem korrupten Regime und einem narzisstisch gestörten POTUS huldigt. Die EU braucht jetzt einen überzeugenden Leader wie Stubb!

    • lichtenberg
      24. Januar 2026 @ 23:27

      Regelbasierte Ordnung ? – Auch die
      Mafia hat eine regelbasierte Ordnung [© Dirk Pohlmann] Aber Recht ist etwas anderes.