Einen Tag nach Merz: Auch von der Leyen kritisiert Israel
EU-Kommissionschefin von der Leyen präsentiert sich gern als beste Freundin Israels. Noch vor einer Woche, als die EU-Außenminister eine Überprüfung des Kooperationsabkommens forderten, schwieg sie. Doch nun, einen Tag nach dem Vorstoß von Kanzler Merz, hat auch sie das Leiden der Palästinenser in Gaza entdeckt. Die Eskalation und der unverhältnismäßige Einsatz von Gewalt gegen Zivilisten im Gazastreifen seien unter humanitärem und internationalem Recht nicht zu rechtfertigen, ließ VdL per Pressemitteilung wissen – damit es auch ja alle Journalisten mitbekommen. Honni qui mal y pense! Von Sanktionen sprach von der Leyens allerdings nicht. Das Israel-Aabkommen bleibt weiter gültig – ganz so, wie es der deutsche Außenminister Wadephul will…

27. Mai 2025 @ 19:48
“Doch nun…hat auch sie [von der Leyen] das Leiden der Palästinenser in Gaza entdeckt.”
Nanu? War auf den TV-Bildern ein totes Pony unter den Trümmern zu sehen?
27. Mai 2025 @ 17:19
Ob das dem Ego vor dem Spiegel hilft, wenn es mit einem humaitärem Gewissen nicht allzu weit her zu sein scheint? Sicher war vdL die letzten 18 Monate so beschäftigt, dass sie das Elend in Gaza nur nicht sehen konnte, weil der Blick stramm nach Osten gerichtet war, und die Vermarktung dieser Erkenntnisvorgaben macht ja schließlich auch viel Arbeit, DSA und so.
27. Mai 2025 @ 17:12
Wie der Herr, so‘s Gescherr!
27. Mai 2025 @ 16:14
Ein palästinensisches Kriegsopfer zählt halt viel weniger als ein ukrainisches. Da reicht auch eine Pressemitteilung als Sanktionspaket.