Ein “Plan B” für Euroland

Nach dem Debakel in Griechenland sucht die undogmatische Linke in Euroland nach Alternativen. Gibt es überhaupt einen dritten Weg zwischen dem neoliberalen Mainstream und den nationalistischen Rollback?

Ja bzw. Oui, meinen O. Lafontaine, G. Varoufakis und andere Politiker, die an diesem Wochenende eine Konferenz zum “Plan B” in Paris abhalten. Auch F. De Masi von den Linken im Europaparlament ist dabei. Zitat:

Selbst der deutsche Sozialdemokrat Schulz hat vor dem griechischen Referendum verkündet, ein Nein  sei mit dem Euro unvereinbar und als Tsipras nicht spurte hat die EZB den Euro abgedreht. Die Portugiesen, vor allem aber Franzosen, Italiener oder Spanier können nicht warten bis Deutschland einen linke Kanzlerin hat. Wer daher nicht über Alternativen zur Erpressung von EZB und Co nachdenkt, macht die Le Pens in Europa stark.
Richtig ist, dass die Le Pens und ihre Ableger derzeit massiven Auftrieb verspüren. Sogar in Deutschland liegt die AfD erstmals bei über 10 Prozent in den Umfragen!
Und dabei folgt ganz EUropa Merkels und Schäubles Kurs … Mehr zur Eurokrise hier, zu Griechenland hier
P.S. Dieser Beitrag wurde vor den Attentaten in Paris geschrieben. Ich bin nicht vor Ort, vermute aber, dass die Veranstaltung ausfällt

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2 Responses to Ein “Plan B” für Euroland

  1. Johannes 14. November 2015 at 13:48 #

    “Sogar in Deutschland liegt die AfD erstmals bei über 10 Prozent in den Umfragen!”

    Das ist aber die Schuld von unseren Multi-Kulti Fans von CDU, SPD und Grüne, die ja immer sagen: Es gibt keine Obergrenzen = wir nehmen alle Flüchtlinge der Welt auf.

    Und wer Kritik daran äußert, wird von SPD und Grünen als Nazis beschimpft.

    Selber schuld, das die AfD wieder so groß ist, liegt nur an den Spacken in Berlin.

  2. Peter Nemschak 14. November 2015 at 21:08 #

    Nichts gegen neue Ideen, vor allem wenn sie erfolgversprechend sind.

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