Wie der CIA Wahlen “begleitet” 

Alle reden von der Wahl in Frankreich – und einer möglichen “Attacke” russischer Hacker. Weniger bekannt ist, dass sich auch der CIA für unseren Nachbarn interessiert – und dabei auch Deutschland ins Visier nimmt.

Dies geht aus neuen Wikileaks-Dokumenten hervor, über die “Zerohedge” berichtet. Demnach haben die US-Schlapphüte bei der letzten Präsidentschaftswahl 2012 alle Kandidaten ausgespäht – direkt und elektronisch.

Ihr besonderes Interesse galt offenbar nicht nur der Frage, welche Wahltaktik Hollande, Sarkozy und Le Pen damals fuhren. Die CIA wollte auch wissen, wie die französische Wirtschaft wieder auf die Beine kommen könnte.

Außerdem sollten die Agenten klären, wie sich die Kandidaten zum deutschen “Modell” des exportorientierten Wachstums stellen. Dafür wurden offenbar auch (deutsche) Exportaufträge überwacht.

Das ist nicht nur eine erstaunliche Parallele zur aktuellen Kritik von US-Präsident Trump am deutschen “Exportmodell”. Es wirft auch die Frage auf, ob der CIA auch in diesem Jahr die Wahlen überwacht.

Nach Frankreich wird bekanntlich auch in Deutschland gewählt. Späht der CIA nun auch Merkel und Schulz aus – und schnüffelt er in ihren Wirtschaftsprogrammen? Wäre gut zu wissen, denke ich.

Stattdessen hören wir ständig von russischen Einflussversuchen, die allerdings nicht einmal der BND belegen kann…

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