Brexit: Es rappelt in der Kiste

Der Flash-Crash beim Pfund in der Nacht zum Freitag sorgt für Verunsicherung. Innerhalb von nur zwei Minuten war die britische Währung um sechs Prozent abgestürzt. Die Illusion des reibungslosen Brexit platzt.

War es ein Computerfehler? Ein zerstreuter Trader, der die falsche Taste tippte? Oder Frankreichs Staatschef Hollande, der am Donnerstag von einem harten Brexit gesprochen hatte?

Das sind die Fragen, die die Märkte beschäftigten. Dabei zeigt der Flash-Crash doch vor allem eins: Nach der Kursbestimmung von Premierministerin May ist die Nervosität gewachsen.

Das Pfund war schon vor dem Flash-Crash auf historischen Tiefststände abgesackt. Denn der “hard Brexit” macht Angst. Und diese Angst wird so lange anhalten, bis die Verhandlungen endlich beginnen.

Jetzt noch bis März 2017 zu warten, ist brandgefährlich. Briten und Europäer müssen schnell an den Verhandlungstisch, sonst wird es weitere Panikattacken geben…

 
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