Aufgelesen: Timmermans scheiterte an seiner Nähe zur EU

Nun ist es offiziell: In den Niederlanden haben die Pro-Europäer der linksliberalen Partei D66 die Wahl gewonnen. Doch der größte EUropäer – der Sozialdemokrat F. Timmermans – hat verloren.

Der frühere EU-Klimakommissar Timmermans sei an seinem Image als abgehobener und arroganter Politiker aus der “Brüsseler Blase” gescheitert, schreibt “Politico”.

Sein Wahlbündnis aus Sozialdemokraten und Grünen war bei der Wahl nur auf Platz vier gekommen. Daraufhin hatte Timmermans seinen Parteivorsitz niedergelegt.

“He has a handicap, because he’s perceived as this relatively well-off cosmopolitan” — an image that creates tension with the idea of defending “the interests of ordinary Dutch citizens,” schreibt “Politico”.

Dabei wollte Timmermans doch gerade mit seiner EU-Erfahrung punkten. Doch selbst im nahen Den Haag wird seine frühere Tätigkeit in Brüssel wohl nicht mehr geschätzt.

Eine ganz ähnliche Erfahrung hatte schon der frühere EU-Parlamentspräsident Schulz gemacht. Er trat als Spitzenkandidat der SPD in Berlin an, scheiterte – und ist mittlerweile in der Versenkung verschwunden…

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