Auch beim Handel macht Trump wieder Druck
Die EU läuft US-Präsident Trump nicht nur in der Ukrainepolitik hinterher. Auch beim Handel muß sie betteln – immer noch.
Nur wenige Wochen nach dem ungleichen Handelsdeal mit Trump, der zulasten EUropas geht, sind immer noch nicht alle Probleme gelöst.
Bei einem Treffen mit US-Handelsminister Lutnick und dem US-Handelsbeauftragten Greer in Brüssel hat die EU auf eine Senkung der US-Stahlzölle gedrungen.
“Es liegt noch Arbeit vor uns, vor allem bei Stahl und Stahlderivaten”, sagte EU-Handelskommissar Sefcovic. Eine Einigung erwarte er bei der Sitzung allerdings nicht.
“Heute geht es nicht um Verhandlungen, sondern um eine Bestandsaufnahme”, so Sefcovic.
Alles andere könnte nämlich Trump verärgern – und die europäischen Korrekturen an seinem Ukraine-Friedensplan in Frage stellen…
Mehr zur Handelspolitik hier
P.S. Die USA haben eine Änderung der EU-Digitalregeln zur Bedingung für niedrigere Stahlzölle gemacht. US-Handelsminister Lutnick forderte die EUropäer auf, einen “ausgewogenen Ansatz zu finden”, der für die USA “funktioniert”. Erst dann werde Washington “die Stahl- und Aluminiumfragen angehen”. Handelskommissar Sefcovic erklärte sich bereit, die Forderungen zu prüfen. Er knickt also schon wieder ein…

Helmut Höft
25. November 2025 @ 11:52
Mein immer wiederkehrendes c.c. (ab gestern etwas modifiziert 😀 ): Der Böse muss ignoriert werden – schickt die Bösen nach Hause, sofort! Diese €U ist aufzulösen und durch eine republikanische EU zu ersetzen! Die Folgen sind vom Bürger zu tragen, so oder so!
Wir sehen alle, 3x täglich, wohin alles andere führt! Und, mache sich keiner etwas vor: Alle anderen POTUSe waren aus dem gleichen Holz geschnitzt und haben nix anderes als Geopolitik im amerikanischen Interesse praktiziert, nur nicht gar so plump, ein bisschen freundlicher im Gesicht! Die “Big stick ideology” stammt vom 26en POTUS aus Ende 19tes Jh.! https://en.wikipedia.org/wiki/Big_stick_ideology – Donald John hat lediglich das “speak softly” durch “speak like a rowdy” ersetzt m( – das Bild zeigt die reale Realität 😉 https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/Tr-bigstick-cartoon.JPG/500px-Tr-bigstick-cartoon.JPG – nur der Rest der Welt fehlt auf dem Bild, die heutige Situation, und das hier fehlt am Heute ebenfalls, die “carrier battle group” https://en.wikipedia.org/wiki/Carrier_battle_group
Europa muss sofort, subito!!, mit diesem “wir sind doch abhängig”-Gezittere aufhören und souverän werden. Dazu muss Europa sich endlich, endlich einig werden! WIR SIND NICHT ABHÄNGIG, WENN WIR NICHT ABHÄNGIG SEIN WOLLEN! * pst * Der Umkehrschluss ist genauso richtig!
Ute Plass
25. November 2025 @ 10:29
“Ist es nicht allmählich an der Zeit, vonderLeyen, Merz, Macron & Starmer wie einst Baron Münchhausen (im einschlägigen UFA-Klassiker mit Hans Albers) auf eine nichtexistente Kanonenkugel zu setzen und zum Mond zu schiessen? Als Strafe dafür, dass sie statt Russland die EU ruiniert haben? Als Strafe für ihr strategisches, operatives & himmelschreiendes Versagen?
Und vor allem als Strafe für dieses unerträglich penetrante Spucken großer Töne beim dilettantischen & von vornherein vergeblichen Versuch, einen Gegner niederzuringen, dem sie (jaja, auch zusammen!) am Ende eben einfach nicht gewachsen sind. ”
Zitiert aus dem lesenswerten Post : https://x.com/MartinSonneborn/status/1992921705044460019
Michael
24. November 2025 @ 13:21
Vasallen betteln nicht. Vasallen bekommen ein Lehen und bei guter Führung ab und zu einen Obulus.
KK
24. November 2025 @ 21:52
Oder ist die EU statt eines Vasallen nicht doch eher bloß noch ein devoter Köter, der winselt, dass ihm sein Herr einen Knochen in den Zwinger wirft?
Karl
25. November 2025 @ 08:35
@ KK: Nein, Vasallen können wie Sklaven oder Köter oder Nichtsnutze behandelt werden. Das hängt von der Laune des Zwingherren ab. Der Vasall ist eine Rechtsfigur des Feudalismus (= der tiefsten Rückständigkeit Europas).
Natürlich würden Vasallen besser behandelt, wenn der Zwingherr fürchten müsste, dass sie wegen ihres politischen Gewichts sich unabhängig machen könnten und/oder ihre Dienste verschiedenen Herren anbieten könnten.
KK
25. November 2025 @ 13:02
@ Karl:
Eben nicht – ein [historisches] Vasallenverhältnis beruht auf einer gewissen Gegenseitigkeit, und Vasallen waren eben keine Sklaven oder Leibeigene, sondern Freie in einem Dienstverhältnis, das eben nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte bedingte.
Deshalb auch mein Vergleich mit einem eingesperrten Hund im Zwinger, der absolut unfrei und rechtlos ist. Die EU hat sich – im Gegensatz zum Hund – völlig ohne Not selbst eingesperrt und den Schlüssel offenbar weggeworfen (deshalb mein despektierlicher Ausdruck “Köter”, da “Hund” eben diese beleidigt hätte)…