Draghi warnt vor Banken-Nationalismus

EZB-Chef Draghi macht Druck: Die Bankenunion müsse schnell realisiert werden, sagte er mit Blick auf die anhaltenden Widerstände in Deutschland. Dann wurde er noch deutlicher:

„Die Agenda der Reformen im Finanzsektor muss konsolidiert werden. In dieser Agenda gibt es keinen Platz für eine Rückkehr zu Nationalismus und Protektionismus“, sagte Draghi laut „Die Presse“

Damit spielte der Italiner ziemlich unverkennbar auf den Versuch von Finanzminister Schäuble an, den deutschen Bankensektor zu schützen und weite Bereiche von der geplanten gemeinsamen Abwicklung auszunehmen.

In den USA nennt man das noch deutlicher „Banken-Nationalismus“. – Mehr zum aktuellen Streit hier, zur Grundsatz-Debatte hier

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  1. Kleine Presseschau vom 10. Dezember 2013 | Die Börsenblogger - 10. Dezember 2013

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