Bunker Berlaymont: Von der Leyen mauert sich ein

Als sie von Berlin nach Brüssel wechselte, feierte Frau von der Leyen die Rückkehr in ihre belgische Heimat (sie ist dort geboren). Doch statt das Brüsseler Leben zu genießen, mauert sie sich weiter ein.

Die deutsche Kommissionschefin lebte schon bisher abgeschieden in einem extra für sie eingerichteten “Wohnklo” im 13. Stock des Brüsseler Kommissionsgebäudes.

Im Gegensatz zu ihrem Amtsvorgänger Juncker, der sich oft und gern in Brüssel zeigte, verzog sich die CDU-Politikerin in ihren “Bunker” im Berlaymont.

Doch nun hat sie sich noch mehr eingemauert, nicht mal ihre eigenen Kommissare haben direkten Zugang, wie “Euractiv” meldet:

“The top brass must now access their “conviviality salons” via the “purple elevators,” whatever that means … This is “13th floor fortress paranoia,” as one EU source termed it. “

Sarkastischer Kommentar von “Partei”-Chef Sonneborn (auf X):

“Dass sie sich dort auf Ihre Kosten kostenfrei unterbringt, hindert das vorzeigedemokratische Goldstück seither nicht daran, sich zusätzlich zum Gehalt (rund 34.800) (monatlich) eine anteilige „Unterbringungspauschale“ von rund 3.200 auszahlen zu lassen, die (zusammen mit weiteren) zum Ende ihrer zehnjährigen Amtszeit auf eine Extrasumme von über 500.000 angewachsen sein wird. Es geht in Brüssel, wie Sie sehen, alles mit rechten – oder linken – Dingen zu, je nachdem, wer gerade am Drücker sitzt.”

Siehe auch Kriegs-Vorbereitungen: Brüssel empfiehlt den Bunker

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