Update: Sorge um Türkei-Deal

Die neue Flüchtlingskrise in Griechenland alarmiert nun auch den Erfinder des umstrittenen Türkei-Deals, Gerald Knaus. Die EU solle sich wieder mehr um die Türkei kümmern, fordert er. Ob das hilft?

“Die EU muss sich mit Ankara an einen Tisch setzen und weitere Hilfe versprechen”, sagt Knaus laut SPON. Brüssel solle langfristig mehr Geld für Flüchtlinge in der Türkei zusagen, damit sich weniger auf den Weg nach Europa machen.

“Noch ist der Anstieg der Flüchtlingszahlen auf den griechischen Inseln vergleichsweise moderat”, so Knaus. Aber nach vier Jahren des Stillstandes müsse etwas passieren. “Für das EU-Türkei-Abkommen ist das nun ein Make-or-break-moment”, sagt Knaus.

Auf die Idee, dass Sultan Erdogan den Türkei bewußt als Druckmittel einsetzt, kommt der Einflüsterer von Kanzlerin Merkel offenbar nicht. Dabei deutet der SPON-Bericht genau darauf hin – mit zahlreichen Zeugenaussagen…

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